Zitat fill: Diese Zukunft lässt sich nicht planen so wie sich Zustände einer immer entfernteren Vergangenheit nicht wiederbeleben lassen. Alles stehende und ständische verdampft - wie schon die Alten erahnten. Das wäre sogar nicht weiter schlimm, würde sich der Staat auf seine eigentliche Rolle als Krisenreaktionsmechanismus besinnen.
Meinst du Politiker, die zu Katastrophen pilgern und ihr Mitgefühl in Gummistiefeln ausdrücken und dann wieder abreisen und bis zur nächsten Katastrophe passiert dann nichts?
In der Schweiz ist der Staat öfter gar nicht in der Lage, schnell auf Krisen zu reagieren. Da geht es daher vielleicht oft eher um das Vermeiden von Krisen, was natürlich auch nicht realistisch ist. So diskutieren wir da vielleicht aneinander vorbei. Aber dein Bild eines Staates, der sich auf Krisenreaktionsmechanismus besinnt, ist mAn absurd. (Da kannst du dich bald bei den Trump-Anhänger einreihen damit).
Auch Schulen, Strassen, Bahnen, Kraftwerke, Kläranlagen, Spitäler, Pflegeheime usw..wurden und werden aufgrund von Prognosen geplant und gebaut, ausgebaut und umgebaut, renoviert oder auch abgebaut, bis sie jeweils dann fertig sind, ist die Welt eine andere und vieles schon zu klein, alt usw.. Die Prognosen ändern sich ständig.
Doch bei der Finanzierung der prognostizierten Kosten der Alterung, da geht es dann nicht um Prognosen, sondern um die Verteilungsfrage bei den Kosten und das Geld wäre schon vorhanden. Wie du weiter oben ja selber auch festgestellt hast. Wie können sich diverse Bewertungen dermassen aufblähen? Weil sehr viel Geld vorhanden ist, privates Geld.
Und Geld braucht es um die diversen Kosten der Alterung der Gesellschaft zu finanzieren, nebst vielen anderen Kosten. Das schafft übrigens auch viele Jobs, ganze Wirtschaftszweige leben davon, wenn es den Rentnern allgemein gut geht, profitieren sehr viele davon. Das Geld fliesst wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf und auch hin zur jüngeren Generation. Mein Gedanke zielt auf eine Umverteilung, bei den Kosten, hin zu den wohlhabenden Rentnern. Viele grosse Vermögen haben sich angesammelt bei der älteren Generation, das ist auch eine logische Folge der Alterung. Es liegt wohl oft als Anlagen auf Banken oder ist in Immobilien, die Bewertungen sind meist stark gestiegen in den letzten Jahrzehnten Und da ginge es daher auch um die Verteilungsfrage bei den Kosten, dieser noch nie da gewesenen Alterung der Gesellschaft.
Neue Schulden sind da aber bequemer aber nicht nachhaltig, auch nicht sozial und belasten die Zukunft. Zufrieden sind dann trotzdem viele nicht, Schulden machen nicht glücklich, sind oft dann nur ein Strohfeuer, aber die Problematik ist damit meist nicht gelöst. Zudem machen sie in der Regel die Reichen reicher.
Wenn Geld in den Kreislauf gepumpt wird, dann profitieren viele davon.
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