Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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04.10.25 18:53 #199226 Löschung

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07.10.25 19:41 #199228 Löschung

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07.10.25 19:45 #199229 Löschung

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07.10.25 21:28 #199230 Marcello Fratscherino,
der Quatscher vom Dienst, scheint vergessen zu haben, dass auch er in kürze alt wird.
Oder sollen Pensionäre von seinen Vorschlägen verschont bleiben?
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Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
08.10.25 10:24 #199231 Alterung
Zitat aus Beitrag von kosiol: "Das Renteneintrittsalter muss steigen, und die Rentenerhöhungen in der Zukunft müssen geringer ausfallen, damit die junge Generation nicht noch stärker belastet wird."

Es ist eine Tatsache, die Boomer sind und kommen nach und nach in die Rente und beanspruchen auch mehr und mehr die Gesundheits- und Pflegekosten usw.. Wer soll es bezahlen? Die Jungen natürlich? Davon gibt es immer weniger im Verhältnis zu den älteren, also kostet es sie immer mehr. Ist das gerecht? Denn die ältere Generation ist auch die reichste Generation, auch in Deutschland.

Sie bezahlte auch einst für die damals älteren, doch da waren sie viel mehr und von den Rentnern gab es weniger.

So gibt es kaum eine gerechte Lösung für das Problem, bei dem nicht auch die Rentner selber einbezogen werden, in irgend einer Form, mAn.
Die heutige Rentnergeneration hatte die beste Zeit aller Zeiten, ein ständiges Wachstum, Frieden, Stabilität und unzählige Innovationen und gesellschaftliche und sozialen Errungenschaften und keine grösseren existenziellen Krisen.

Und nun wird erwartet, das diese historisch einzigartige Generation auch weiter verschont bleibt von jeglicher Krise. Natürlich gibt es die bedürftigen Rentner, doch gibt es auch die wohlhabenden, sie hatten ja auch eine recht gute Zeit um Vermögen zu bilden, fast alles ist im Wert massiv gestiegen, in was auch immer sie ihr Geld angelegt haben vor zB 20-30 Jahren.  
So sollten vielleicht die vermögenderen Rentner einbezogen werden bei der Finanzierung der ärmeren.
Die Jüngeren sollten oder wollten ja zB. auch noch Kinder grossziehen, das kostet auch sehr viel, die kann man nicht unendlich belasten.

Keine Partei nimmt sich ehrlich diesem Thema an, denn die Rentner und baldigen Rentner sind die fleissigsten Wähler. So scheitert dann auch fast jede Reform, auch hier in der Schweiz, und das Problem wird dadurch immer grösser. Da kann man wählen wen man will, das Problem kann man nicht weg wählen. Das ist die grösste soziale Herausforderung gerade und die Rentnergeneration ist meist an keiner Lösung interessiert, welche die Realitäten auch einbezieht.  
08.10.25 10:46 #199232 'eine gerechte Lösung für das Problem'
Es gibt kein Problem. Es gibt noch nicht mal 'das Alter' oder 'die Rentner'. Was es gibt ist eine von allen Generationen und allen Parteien geteilte Knappheitsideologie, die behauptet raus ginge nur was zuvor eingezahlt bzw angespart wurde. Nirgends in der Wirtschaft läuft es so herum. Dass die beschworene Knappheit eine künstliche ist kann jeder daran merken, dass bei den wirklich wichtigen Anliegen Geld keine Rolle zu spielen scheint. Rentner, Bürgergeldempfänger, Flüchtlinge usw gelten dem protestantischen Arbeitsethos als unproduktive Klasse, es tut der Seele des 'Leistungsträgers' einfach gut das periodisch klarzustellen.  
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it's the culture, stupid
08.10.25 11:04 #199233 Aha
Also wenn es kein Alter mehr gibt, braucht es auch keine Renten mehr und dann gibt es auch keine Probleme mehr. Fill hat die Lösung gefunden. ....33351989  
08.10.25 11:25 #199234 'die Lösung gefunden'
'Ein Junger füttert heute zwei oder drei Alte durch'. Na und ? Die Fähigkeit andere durchzufüttern hängt bekanntlich an der Fähigkeit Wert zu schöpfen und nicht an der Zahl der Mitesser. Das war auch früher schon so, nur bekommt das im Postfordismus eine ganz andere Qualität. Wenn in menschenleeren Fabriken nur noch einer sitzt der die KI kontrolliert, dann ernährt dieser einzelne quasi ganze Populationen von unproduktiven Mitessern.  
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it's the culture, stupid
08.10.25 16:15 #199235 Doch keine Lösung?
Dieser einzelne in der menschenleeren Fabrik ernährt dann ganze Populationen? Wie das gehen soll? Muss man nicht erklären, es wird gar als gut analysiert bewertet. Simsalabim. Zaubern wir die Probleme mit der Alterung und den Kosten weg. So wird das auch meist gerade gemacht, nur sind sie dadurch nicht weg, das ist wie mit Schulden, auch die lassen sich nicht weg zaubern.
Die Generation "forever young", ist auch die Generation, "nach uns die Sintflut". (Ich gehöre auch dazu)

Nur denke ich, eine Generationen-Solidarität kann nicht nur in eine Richtung funktionieren und die ältere Generation ist die wohlhabendste. Also wenn man hier schon die Verteilungsfrage stellt, dann müsste man das einbeziehen, macht aber keine Partei. Das ist tabu, obwohl, ganz am Ende kann ja niemand was mitnehmen. Also ist das nicht rational, dass die Jungen das alles weiter alleine finanzieren sollen, es wird  auch bald kaum mehr aufgehen, denn die füttern und finanzieren auch noch die Kinder mit.



33352039  
08.10.25 17:19 #199236 'Das ist tabu'
Tabu ist die Vorstellung, dass auf diesem Globus genug für alle da sei. Dabei ist die in einer Welt notorischer Überschüsse und schrumpfender Bevölkerungen evidenzbasiert. Das will sich aber nicht setzen, weil die auch an Universitäten gelehrte Gegenvorstellung einer allumfassenden Knappheit im Rahmen des Zivilisationsprozesses von unzähligen Generationen epigenetisch internalisiert wurde und so den den Rang eines unwidersprechbaren Naturschicksals einnehmen konnte. Der früh prägende Kampf um knappe Ressourcen konnte seine Protagonisten von der quälenden Sinnfrage erlösen, denn die kürzt sich bekanntlich heraus wenn es ums nackte Sein geht. Das macht ihn pädagogisch so wertvoll, weshalb Knappheit zum Fetisch geworden ist und wenn's sein muss künstlich hergestellt wird.  
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it's the culture, stupid
08.10.25 18:23 #199237 Ja da kann man die Brücke schlagen zum
bedingungslosen Grundeinkommen. Was wäre wenn... wenn man Leute nicht mehr dadurch maßregeln kann, dass sie Geld verdienen müssen. Was dann alles für Zumutungen entfallen würden. Da sieht man es schon lieber, wenn die Leute springen müssen auf das hin, was man ihnen sagt, weil sie ja Geld verdienen müssen, um zu leben.  
08.10.25 18:28 #199238 Tabu
Das ist jetzt etwas absurd, auf meinen Beitrag das zu schreiben.
Denn natürlich geht es immer auch um die Verteilung. Das sieht für mich etwas so aus, als würde man diese gar nicht betrachten wollen, eben auch der Knappheit huldigen, sobald die eignen Finanzen betroffen wären.....;-/

Die Weltbevölkerung ist auch nicht am sinken, das wird voraussichtlich noch Jahrzehnte nicht so sein.

Zudem, auch die Überschüsse werden künstlich hergestellt und brauchen sehr viel Ressourcen, Energien und Transport usw. und verursachen grosse Umweltzerstörungen und auch den Klimawandel usw.
Das kann man als gegebenes Schicksal sehen, doch dann sind es auch die Folgen.

Nicht allen steht gleich viel zur Verfügung, das war schon immer so. Man kann eine andere Geschichte dazu erfinden, doch ist sie deshalb noch lange nicht real.
Wenn es um die konkrete Finanzierung der Alterung geht, auch nicht zielführend mAn. Es soll ja heissen, es ist alles gar kein Problem, also muss man auch keines lösen. Irgendjemand muss aber mehr und mehr bezahlen.
33352579  
08.10.25 18:46 #199239 'maßregeln'
Da hast du recht, Dinge des Bedarfes und des Wünschens künstlich knapp zu halten ist ein Klassiker des operanten Konditionierens. So richtig wirksam wird der aber nur deshalb, weil dessen Adressaten die künstliche Knappheit zur äusseren Natur verfabeln. Auf Basis der oben genannten epigenetischen Prägung lanciert das notorische Greifen nach dem meist unerreichbare Möhrchen vor der Nase einen Lebensentwurf, der von der Verantwortung zur Freiheit entlastet - zu der wir ja laut Fillosophie 'verdammt' sein sollen. Dieses Entlastungsmotiv macht die Sache erst rund, so meine Vermutung.  
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it's the culture, stupid

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08.10.25 21:29 #199240 wer erwirtschaftet die Renten?
es ist nicht allein der KI Experte!
Malko07 habe ich einmal in diesem Thread so verstanden:

der KI Experte benötigt Computer und Roboter - die kosten viel Geld.

- Wer hat das Geld? -die "Alten"
-wer hat diese Maschinen erfunden?  - die "Alten"
er benötigt Grundstücke und Gebäude - wem gehören diese in der Regel? - den "Alten"
 
09.10.25 10:33 #199241 @Filly
Um deine These "notorische Überschüsse" mit
einem anschaulichen Beispiel zu untermauern:

> > > Lebensmittelverschwendung < < <

"Lebensmittelabfälle in Deutschland: Aktuelle Zahlen nach Sektoren
Wie viele Lebensmittelabfälle fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette an – also auf dem Weg eines Lebensmittels von der Landwirtin bzw. vom Landwirt bis zum Teller? Diese Frage muss u. a. im Rahmen einer regelmäßigen Berichterstattung an die EU-Kommission beantwortet werden. Zuletzt wurden im Jahr 2024 vom Umweltbundesamt für 2022 Lebensmittelabfälle in Höhe von 10,8 Mio. Tonnen an die EU-Kommission berichtet."
https://www.bmleh.de/DE/themen/ernaehrung/...bfaelle-deutschland.html

"Aktionswoche gegen Verschwendung Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll"
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/...ktionswoche-100.html
33352579  
09.10.25 10:36 #199242 Wer sich's leisten kann, dermaßen
viele Lebensmittel wegzuschmeißen,
leidet definitiv unter keinem Mangel,
sondern unter Überschuss. 33353389  
09.10.25 10:39 #199243 "Verbraucherzentralen kritisieren Überangebo.
Aus Sicht der Verbraucherzentralen in Deutschland wäre es sinnvoll, wenn Lebensmittelabfälle gar nicht erst entstehen würden. Doch Überproduktion und Überangebot seien an der Tagesordnung."
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/...ktionswoche-100.html  
09.10.25 17:46 #199244 Löschung

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