Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 7966 von 8030
neuester Beitrag:  25.04.26 07:53
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 200731
neuester Beitrag: 25.04.26 07:53 von: Fillorkill Leser gesamt: 45125387
davon Heute: 8674
bewertet mit 119 Sternen

Seite:  Zurück      |     von   8030     
09.09.25 12:05 #199126 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 10.09.25 15:22
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unbelegte Aussage

 

 
09.09.25 16:50 #199127 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 12.11.25 10:50
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verdacht auf Spam-Nutzer

 

 
09.09.25 19:44 #199128 Denn derzeit liegt die Schuldenquote der U.
Mann kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen außer dass man feststellt es ist Obst.

Die Großmacht USA, mit großer militärischer Stärke, kann sich eben mehr Schulden erlauben als irgend ein anderer Staat. Schulden sind solange nicht kritisch wie sich die Gläubiger um die Schuldscheine  reißen. Damit kann es aus unterschiedlichen Gründen Schluss sein, nicht nur wegen der Größe der Schulden sondern auch wenn ein Staat durch innere oder äußere Umstände bedroht ist.

Auch  die USA kann ihre Verschuldungsorgie nicht ewiglich weiter treiben. Das ist der Grund wieso mit der aktuellen Zollpolitik versuchen wieder mehr Arbeit ins eigene Land zu holen nicht nicht mehr über Verschuldung billig auf Kosten der restlichen Welt zu leben. Hat natürlich erhebliche Folgen. Die Importeure werden leiden und die US-Verbraucher werden über Inflation die Korrektur bezahlen müssen. Auch gilt es die Erpressungsmöglichkeiten der größten Gläubiger zu reduzieren. Ob es gelingen wird, weiß ich nicht. Es ist auf jeden Fall ein Versuch. Es so weiter laufen zu lassen wie bisher, geht auf jeden Fall schief. Dies gilt noch stärker für Frankreich. Momentan sieht es dort nicht so aus als ob sie es zu einer Regierung schaffen würden welche in der Lage ist zu korrigieren.  
09.09.25 20:01 #199129 Der Wunsch von einem Poster
hier ist in Erfüllung gegangen. Er wünschte sich, dass Israel so gegen die Hamas vorgeht wie gegen die Hisbollah und den Iran. Ob er allerdings jetzt auch den Schlag in Doha gegen die Hamasführung als übertrieben ansieht? Israel soll verhandeln. Israel hat den Vorschlag zu einem Waffenstillstand der USA und vorher von den arabischen Staaten angenommen; die Hamas konnte allerdings ihre Überlegungen nie abschließen. Übrigens man kann nur verhandeln wenn alle Beteiligten es wollen und die Hamas wollte bisher nicht.  
09.09.25 22:25 #199130 Ohne die Unterstützung von China wäre ...
... der Krieg in der Ukraine für Russland wohl schon längst nicht mehr finanzierbar. Zu dieser großen Unterstützung zählen die russischen Einnahmen aus Öl- und Gasgeschäften mit China sowie die chinesische Beteiligung an der russischen Waffenproduktion (siehe Link).

https://www.tagesspiegel.de/internationales/...topic-list_14293400___

Sowohl Russland als auch China konnten sich in den letzten 30 bis 45 Jahren durch wirtschaftliche Zusammenarbeit und massive westliche Investitionen aus einem jahrzehntelangen kommunistischen Siechtum und wirtschaftlichen Niedergang erholen.

Diese Länder danken dies dem „Westen” seit fast 20 Jahren mit völkerrechtswidrigen Kriegen gegen ihre Nachbarn im Fall Russlands sowie mit offensichtlicher Kriegsunterstützung für Russland und einer generellen Demokratiefeindlichkeit sowie politischer und militärischer Agressivität gegen Nachbarn im Fall Chinas. Der „Westen” (USA und EU) sollte daraus sehr schnell die Konsequenzen ziehen und westlichen Unternehmen keine weiteren Milliarden-Investitionen in China erlauben bzw. diese nicht noch zusätzlich mit Bürgschaften und Wirtschaftshilfe aus Steuergeldern mit unterstützen.

Solange diese Diktatoren mit ihren Scheinparteien an der Macht sind, wird sich an deren Politik gegen westliche Demokratien und auch an der massiven Unterdrückung der eigenen Bevölkerung absolut nichts ändern! Da sollte man sich künftig absolut nichts mehr vormachen.

 
09.09.25 22:34 #199131 Die völkerrechtswidrigen Handlungen ...
... der israelischen rechtsextremen Regierung werden immer länger und Netanjahu interessieren bei seinen offensichtlichen Verbrechen auch nicht die massiven militärischen Interessen der US-Regierung in Doha und auch nicht Trumps persönliche Geschäftsinteressen. Er führt Trump mit einem Ring an der Nase durch die nahöstliche und arabische Region.

 
09.09.25 23:12 #199132 #124: Zwischen der aktuellen Lula-Regierun.
... und der vorhergehenden Bolsonaro-Regierung gibt es massive Unterschiede bezüglich der Achtung der brasilianischen Verfassung und der Institutionen des Staates. Es ist m.E. ziemlich ungerecht, diese Regierungen in einen Topf zu werfen.

 
09.09.25 23:34 #199133 "Endspiel zwischen links und mitterechts"
Links zu meinen Einschätzungen zur AfD ganz unten:

Die Einordnung der AfD als mitterechts und der CDU/CSU/SPD-Regierung offenbar als links, ist völlig lächerlich und aberwitzig. Wenn schon, dann ist die CDU/CSU mitterechts und die AfD kann man  mutmaßlich eine rechtsextreme und ausländerfeindliche Neo-Nazipartei mit eindeutigem Putin-Touch!

Wenn die irrlichternen Ostdeutschen in Sachsen-Anhalt eine solche AfD-Regierung wollen, sollen sie sie gerne wählen und bekommen. Wäre mal wirklich interessant zu sehen, was diese rechtsextremen mediokren Maulhelden in Sachsen-Anhalt mit einem ziemlich geringen Ausländeranteil denn wirklich ändern würden. Außer kleinen populistischen Propaganda-Maßnahmen würde dort nicht viel passieren und das Land würde vermutlich wirtschaftlich den Bach runtergehen, weil die Unternehmen dort in den nächsten Jahren dann noch weniger Investitionen tätigen würden. Wer will schon in einem Land investieren, wenn den in fast jedem großen Unternehmen notwendigen internationalen Arbeitskräften dort das Leben madig gemacht wird und sie ständig um ihre leibliches Wohl fürchten müssen.

Den meisten AfD-Wählern würde es im Land dann mit Sicherheit nicht besser gehen, eher schlechter. Dem aktuellen AfD-Parteiprogramm nach zu urteilen, könnte dagegen die regionale "Geld- und Vermögenselite" vielleicht etwas profitieren, so weit dieses rechtsextreme Geschreibsel in einem kleinen Bundesland überhaupt durchsetzbar wäre.

Zu den getätigten Aussagen auch noch die gewünschten Links, die dies offensichtlich belegen:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-02/...inks-afd-unternehmen-studie
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/...ie-afd-stark.html
https://www.diw.de/de/diw_01.c.887925.de/...raegt_eine_mitschuld.html

https://www1.wdr.de/nachrichten/afd-hoecke-faschist-100.html
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-4c63-944c-acd90ea13e18
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-43b8-8bf6-b27699fcb8cf

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/...usammenarbeit-100.html
https://www.lobbycontrol.de/aus-der-lobbywelt/...hina-komplex-115749/


 
09.09.25 23:39 #199134 138: "... mit eindeutigem Putin-Touch nenn.
 
10.09.25 00:40 #199135 Trump distanziert sich vom Angriff in Kat.
"Nach Attacke auf Hamas-Spitze
Angriff auf Katar war laut Trump »Netanyahus Entscheidung«

Die USA distanzieren sich von Israels Angriff auf Katar, der laut Weißem Haus weder Israel noch US-Zielen dient. Deutschland, Frankreich und Großbritannien üben Kritik – Netanyahu hält dagegen.

09.09.2025, 21.27 Uhr ..."

https://www.spiegel.de/ausland/...5858537-5df4-4ab6-80c7-076c0c9f7380



 
10.09.25 01:11 #199136 Verteidigungsminister neuer Premier Frankr.
... und dies dürfte vermutlich noch einer ohne eine sichere Mehrheit im Parlament werden.

Vielleicht versucht er es aber zur Abwechslung auch mit der rechtsextremen Partei RN und holt sie mit in die Regierung. Dies wäre für die rechtsextremen von Le Pen dann wohl der ultimative Kick für die nächsten französischen Präsidentenwahlen.

"Élysée-Palast:
Frankreichs Präsident Macron ernennt Sébastien Lecornu zum Premier

Kurz nach dem Rücktritt von Bayrou hat Präsident Emmanuel Macron Sébastien Lecornu zum neuen Premierminister Frankreichs ernannt. Lecornu gilt als sein enger Vertrauter.

Aktualisiert am 9. September 2025, ..."

https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-09/...en-lecornu-zum-premier

 
10.09.25 11:04 #199137 Sébastien Lecornu isr der 5. Ministerpräsid.
innerhalb von 2 Jahren und er wird nicht der Letzte sein.


Die Rechtspopulisten (Rassemblement National)  sind die größte Gruppe  mit 123 Abgeordneten in der Nationalversammlung. Die Linkspopulisten der Volksfront (La France insoumise - Nouveau Front Populaire) kommen auf 71 Abgeordnete als Drittstärkste Kraft. Diese beiden Gruppen werden sich einer Zusammenarbeit mit der Regierung verweigern. Sie wollen sich nicht an der, nach ihrer Ansicht, falschen Politik der Vergangenheit beschädigen. Sie wollen dass Macron geht. Die Sozialisten (62 Abgeordnete) und die Grünen (38 Abgeordnete) kommen zusammen auf 100; der Regierung fehlen 76 Abgeordnete zur Mehrheit. Die Grünen und die Sozialisten hatten ein Wahlbündnis mit den Linkspopulisten und würden sicherlich nicht geschlossen die Regierung unterstützen. Sie würden auch Forderungen stellen mit denen sie zusätzlich auch noch einige Parteien aus der heutigen Regierungskoalition vertreiben würden.

Tut mir leid, ich kann nicht an eine funktionierende Regierungskoalition glauben die ernsthaft die Probleme angeht. Macron wollte über Neuwahlen eine eigene Mehrheit erzwingen. Er ist aber nicht de Gaule und hat sich ins eigene Knie geschossen und Frankreich ist unregierbar geworden. Richtungsübergreifende Zusammenarbeit wie bei uns funktioniert nicht. Es kommt dann sofort zur Revolution der Straße. Da hat man Erfahrung und Knowhow.

Frankreich ist nicht Griechenland und man kann es nicht so einfach auf Kurs zwingen. Also bleibt nur die EZB welche dann französische Schuldscheine anhäuft. Wird die Inflation antreiben und den Euro bei uns noch unbeliebter machen.

Marine Le Pen ist nicht Meloni. So wie man vermuten darf, steht sie nicht treu zur Nato und dem Westen auch wenn beide sonst viele ähnliche Antworten vertreten. Deshalb wird Macron nicht mir dem FN zusammen arbeiten. Das würde sein Ende einläuten.  
11.09.25 09:19 #199138 'in Erfüllung gegangen'
'Der Wunsch von einem Poster hier ist in Erfüllung gegangen. Er wünschte sich, dass Israel so gegen die Hamas vorgeht wie gegen die Hisbollah und den Iran. Ob er allerdings jetzt auch den Schlag in Doha gegen die Hamasführung als übertrieben ansieht ?'

Der Schlag in Doha ist in einer Grauzone eingeschlagen, in der eine archaische Gesellschaftsformation mit einem offen ausgelebten Hang zum antiwestlichen Terrorismus relativ problemlos mit einer taktischen Wertepartnerschaft mit dem verhassten Westen koexistiert. So leben hohe Hamasfunktionäre  völlig unbehelligt in Doha am Pool, während gleich nebenan westliche Diplomaten Allianzen anbieten oder um fossiles betteln. Hört sich verrückt an, aber eine gigantische Ölblase hat es möglich gemacht. Diese friedliche Koexistenz hat Israel nun anvisiert und zum Ärger seines amerikanischen Paten als reversibel markiert. Der Pate hat aber seinen katarischen Wertepartnern versprochen dass dergleichen niemals wieder vorkommen wird.

-----------
it's the culture, stupid
12.09.25 00:36 #199139 Der Autokrat Erdogan führt die Türkei ...
.... mit seiner rechtspopulistischen, neoosmanischen und klerikalen Partei AKP und seinen Partnern von der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) in die Krise. Im Schatten der internationalen Kriege in der Ukraine und in Gaza stürzt er mit seiner autokratischen Politik, der massiven Unterdrückung der Opposition mit Hilfe offensichtlich vorgeschobener juristischer Anklagen und ganz generell der weiteren Aushöhlung der letzten Reste der Demokratie das stolze Land immer weiter in den Abgrund! Da darf man gespannt sein, wie sich die Türken bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2028 entscheiden werden. Aber vielleicht schafft es Erdoğan bis dahin auch noch, die Wahlurnen völlig zu kontrollieren und zu "t...". Da dieses Wort für andere Türken aber eindeutig diskriminierend wäre, lasse ich es bei dieser kleinen Andeutung.

"Türkei:
Erdoğan will die ewige Macht – um jeden Preis

Eine Kolumne von Michael Thumann

Der türkische Präsident unterdrückt die Opposition, das Land droht, in diktatorische Verhältnisse abzurutschen. Fragt sich, wie lange die Bevölkerung das noch mitmacht.

22. August 2025, ...

... Erdoğan hat die Türkei in eine Wirtschaftskrise gestürzt

Ähnlich wie Donald Trump vertritt Erdoğan nämlich äußerst schräge Ansichten, wie die Wirtschaft zu laufen hat. Er behauptet, dass man davonlaufende Preise mit niedrigen Zinsen eindämmen könne. So hat er das Land in eine strukturelle Wirtschafts- und Inflationskrise gestürzt. Ganze Bevölkerungsschichten fürchten um ihre Existenz. Ein Restaurantbesuch mit Essen und Trinken, früher eine türkische Alltagsübung, ist zum absoluten Luxus geworden. An den Küsten der Türkei werden die Touristen bewirtet, während sich viele türkische Familien keinen Urlaub mehr leisten können. Gute Universitäten sind selbst für Besserverdienende unbezahlbar geworden.

Und da immer mehr Türkinnen und Türken, auch gläubige, die Misere ihres Landes Erdoğan anlasten, betoniert der sich zunehmend in seinem Tausend-Zimmer-Palast in Ankara ein. Der Umbau der Verfassung, die Charmeoffensive in kurdische Richtung und die systematische Verhaftung von charismatischen und oppositionellen Politikern sollen den überfälligen politischen Wechsel in der Türkei verhindern. ..."

https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-08/...kung-opposition-europa

 
Seite:  Zurück      |     von   8030     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: