ist schon einen Schmunzler wert. Sich als Chefredakteuer einen Zeitung mit gefühlt 4-steliger Auflage darüber zu beschweren, dass die Kanzlerin nicht auf seinen Rat hört und einen Kausalzusammenhang zwischen ihren Entscheidungen und seinem Jobverlust herzustellen, hat schon was von Größenwahn.
"Da muss Frau Merkel eben ohne uns auskommen. Sie wird schon sehen, was sie davon hat. Da hat sie erst mal keinen, der ihr vorher sagt, welche Entscheidung sie in der Euro-Krise in drei bis zwölf Monaten korrigieren muss. Nicht mehr auf lachsrosa. Kann man nur hoffen, dass das ein oder andere hängen geblieben ist."
Da hätte die BILD aber viel stärkere Rechte, die Regierung zu beraten. Immerhin ist deren Auflage 7-stellig und soviele Leute können ja nicht irren, oder? Also, die Kriechen kriechen nix, und zwar sofort ;-)
In einem Punkt hat der gute Mann aber recht, und das ist die Verschlimmerung der Krise durch die merkelsche Salamietaktik. Zu Merkels Ehrenrettung muss man aber sagen, dass die zum Großteil dem "gesunden Volkswillen" geschuldet ist, denn das Volk hält das Portemonaie zu, solange es irgend geht. Und da wären wir wieder bei der BILD... |