NVX benutzt ja regelmäßig den Begriff "proprietär" , es handelt sich also um Öfen, die ausschließlich für NVX und nach Ihren Vorgaben gefertigt werden. Da es sich um individuelle Konstruktionen im Anlagenbau handelt, für die es weder eine Norm noch einen bereits gültigen anerkannten Stand der Technik gibt, müssen sie so lange nachgebessert werden, bis sich der Werkserfolg einstellt. Damit sind die Öfen auch nur für NVX gedacht, und dürfen aus juristischer Sicht - ohne hier lange auf Urheber- und Nutzungsrechte einzugehen - nur von ihnen eingesetzt werden. Wahrscheinlich sind sie auch gekauft, ist aber nicht so wichtig. wichtiger ist, dass der Vertrag Herstellung, pünktliche Versorgung und Wartung sicherstellt.
Wer sich mit Thermodynamik, Verbrennungstechnik auskennt oder vielleicht Erfahrungen mit seinem Kamin- oder Pizzaofen oder auf der Rennstrecke gesammelt hat, wird anerkennen, wie schwierig es sein kann, den Ofen im optimalen Wirkungsgrad zu betreiben. Beim Kaminofen auch beim Vergaser ist das nur über eine kurze Dauer optimal. Im industriellen Gebrauch muss sich der Maximalwert (resourcen- und materialschonend) aber bei jedem Abbrand und über die definierte Dauer ergeben. Je kleiner die Kammer desto einfacher. Eine Vergrößerung der Dimensionierung, so wie hier um 60%, ist enorm schwierig. Daher darf man auch noch daran zweifeln, ob das alles so planmäßig klappt. Der CEO nährt ja hier Hoffnungen, ob die jetzt deckungsgleich mit den Teilschritten der Ingenieure ist, sollen wir ja in wenigen Wochen erfahren. Sobald das positiv gelöst ist, müsste es deutlich vorwärts gehen. |