der EZB Bondkurse gestützt werden (was seit einiger Zeit kaum durch reale Käufe vorkam, es reichten die Ankündigungen, notfalls einzugreifen, um den Markt etwas zu beruhigen), dann werden allenfalls Verlustabschreibungen begrenzt. Von Gewinnen kann da erstmal keine Rede sein.
Im Übrigen steht die EZB nicht allzu schlecht da mit ihren gekauften Anleihen. Da z,B, die GR-Anleihen von den Hilfsfonds garantiert sind, stehen der EZB da sogar Gewinne ins Haus. Sie hat die GR-Bonds ja zu 60 bis 70% vom Nominal gekauft. Wenn Hilfsgelder aus den Fonds an GR fließen, dann werden diese ja dazu genutzt, das Rollover der Altschulden zu übernehmen. D.h. die EZB bekommt aus den Hilfszahlungen den Nominalwert zurück.
Deshalb ist es auch falsch, die Risiken der EZB und die Risiken aus den Hilfsfonds einfach zu addieren, da sie sich teilweise gegenseitig aufheben. Für die 60 Mrd. GR-Bonds, die die EZB hielt (wieviel das aktuell noch ist und wieviel davon schon wegen Fälligkeit zurückgeflossen ist, weiß ich nicht), stehen da der EZB bis zu 20 Mrd. Gewinne ins Haus...
Von wegen "Schrottpapiere"... ----------- Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche) |