Hamburger Hafen und Logistik AG

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neuester Beitrag:  21.04.26 16:32
eröffnet am: 29.10.07 14:14 von: SagittariusA Anzahl Beiträge: 335
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04.07.25 12:43 #326 Und gestern auf der HHLA HV haben wir dan.
zu hören bekommen, daß die Dividende auf 0,10€ gekürzt werden mußte um die Zukunft der Firma zu sichern.

Bezogen auf den Freefloat (Belegschaftsaktionäre und andere Kleinaktionäre) ergibt das IN SUMME eine um ca. 200.000,-€ geringere Ausschüttung (für den Hauptaktionär ist die Dividende ja linke Tasche - rechte Tasche).

Die Abfindung für Frau Titzrath (vor 1,5 Jahren hat man ihren Vertrag um 5 Jahre verlängert, nun Trennung "im allerbesten gegenseitigen Einvernehmen") dagegen? Ca. 1.500.000,-€ (plus Kleinkram).

Die hochbezahlten Fachleute sehen im Streit um 0,16 oder 0,10 Dividende ein Zerwürfnis zwischen Vorstand & AR und den Eigentümern, ich als Laie sehe die auf Minumum gekürzte Dividende eher als einen Taschenspielertrick um den Kurs der Aktie unten zu halten damit man kostengünstig genug weitere Stücke einsammelt und dann den Squeez Out durchzieht.  
04.07.25 13:42 #327 Aber "unten halten" ist ja nicht das
was man beobachtet...  
04.07.25 14:43 #328 Das eine ist der Wunsch oder Versuch,
das andere ist "der Markt" bzw. "die Reaktion". Und andersherum weiß man ja nicht, was bei "Dividende 0,19€" oder so passiert wäre.

Jedenfalls war die HV gestern ein schlimmes Schmierentheater. Der in der Meldung unten genannte Dr. Unrau war noch einer der gemäßigten Aktionärsvertreter. Der Hr. Grube hat keine besonders glückliche Figur abgegeben (auch wenn er selbst das evtl. ganz anders sehen mag) und mit Pech kriegen die besonders lauten Stimmen von gestern auch einen Hebel gegen ihn, weil er wirklich zuviele Mandate ausübt (aber ich bin kein Jurist oder gelernter Erbsenzähler).

https://www.gmx.net/magazine/regio/hamburg/...gistikers-hhla-41144270
und
https://hhla.de/unternehmen/management/...eder/prof-dr-ruediger-grube

Bei einem Squeeze Out bin/wäre ich auf den Unternehmenswert gespannt - und auf den Aufstand der (einst) 2.431 Belegschaftsaktionäre.

Einen Dividendanabschlag scheint es jedenfalls heute nicht zu geben ;-)
HHLA Aktie 19,10 EUR +0,15 EUR +0,79 % 13:49:34 XETRA  
24.07.25 20:07 #329 Abfindung Fr. Titzrath konkretisiert
Laut https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ht-sich-zurueck-14623322
ergibt sich: "So erhält die Managerin laut Grube für dieses Jahr ihr volles Gehalt plus Tantiemen in Höhe von insgesamt 1,1 Millionen Euro. Überdies bekomme sie eine Abfindung in Höhe von 1,58 Millionen Euro."

1,58 Mio  Euro Abfindung gegen die 200.000,-€, die man bei den Kleinaktionären einsparen "mußte" "um die Zukunft der HHLA zu sichern" ... da muß man die Frau Titzrath ja schon für eine extrem schlechte Vorständin halten, wenn man meint, daß sie, stünde sie weiterhin an der Unternehmensspitze größeren Schaden anrichten würde als 1,58 Mio Euro.

Der Kurs heute pikanterweise das 52-Wochen Hoch von 19,50€ im XETRA Handel
https://www.finanzen.net/aktien/hhla-aktie@stBoerse_XETRA  
06.01.26 11:09 #330 Squeeze Out Verlangen übermittelt.
"Hamburg, 05. Januar 2026 | Die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE (PoH) hat dem Vorstand der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) (ISIN: DE000A0S8488) heute mitgeteilt, dass sie die Übertragung der A-Aktien der Minderheitsaktionäre der HHLA auf die PoH gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung (sog. Squeeze-out) anstrebt."

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ion-re-der-hhla-15393465

Das hat dann prompt für einen kleinen Kursprung gesorgt (23,30 EUR +2,00 EUR +9,39 % 10:43:33 XETRA nach 21,30€ gestern) und wir können uns fragen, ob irgendjemand in Verwaltung oder Politik der Stadt Hamburg ein schlechtes Gewissen gegenüber den (gründlich veräppelten) Belegschaftsaktionären spürt und was die Belegschaftsaktionäre nun so denken.  
26.03.26 10:49 #331 HHLA
Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA (HHLA Aktie) hat im vergangenen Jahr mehr Umsatz gemacht, aber trotzdem deutlich weniger Gewinn eingefahren. So stieg der Konzern-Umsatz trotz konjunktureller Belastungen, geopolitischer Spannungen und Unsicherheiten in der US-Handelspolitik im Vergleich zu 2024 um knapp zehn Prozent auf rund 1,76 Milliarden Euro, wie die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) mitteilte. Auch das Betriebsergebnis vor Abzug von Zinsen und Steuern habe sich deutlich um 19,5 Prozent auf 160,5 Millionen Euro erhöht.
Nur knapp 10 Millionen Euro Gewinn

Trotzdem seien am Ende aber nur rund 9,8 Millionen Euro übriggeblieben. Der Grund: steuerliche Einmaleffekte. Im Jahr zuvor lag der Gewinn noch bei 32,5 Millionen Euro. Wegen des mauen Ergebnisses wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung nun vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2025 keine Dividende auszuschütten. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet die HHLA nach eigenen Angaben sowohl beim Containerumschlag als auch beim Containertransport mit einem deutlichen Anstieg. Beim Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern geht die HHLA von 175 bis 195 Millionen Euro aus.

Im vergangenen Jahr sei der konzernweite Containerumschlag bereits um 5,4 Prozent auf rund 6,3 Millionen Standardcontainer (TEU) gestiegen. Davon seien knapp 6,0 Millionen TEU an den Hamburger Containerterminals Burchartkai, Altenwerder und Tollerort umgeschlagen worden - 4,8 Prozent mehr als 2024. Während die Mengen der Überseeverkehre nach Nordamerika stark gesunken seien, nahmen den Angaben zufolge die Umschlagmengen nach Europa, Fernost - insbesondere China -, Südamerika, Afrika, Australien und Mittlerer Osten zu.

Bahntransporte steigen um mehr als elf Prozent
Das Transportvolumen im Segment Intermodal habe sich um 10,9 Prozent auf knapp zwei Millionen TEU erhöht. Die Bahntransporte nahmen dabei den Angaben zufolge um 11,2 Prozent auf rund 1,72 Millionen TEU zu. Auch die Straßentransporte verzeichneten einen deutlichen Anstieg - um 8,7 Prozent auf 263.000 TEU.

Die Stadt Hamburg und die Schweizer Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) halten gemeinsam über die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft mehr als 95 Prozent der HHLA. MSC war im November 2024 unter dem Protest von Hafenarbeitern und Gewerkschaften bei der HHLA eingestiegen. Abgemacht ist, dass die weltgrößte Reederei bis zu 49,9 Prozent an der Beteiligungsgesellschaft halten wird. Die Stadt soll 50,1 Prozent wahren.

Quelle: dpa-AFX  
26.03.26 14:13 #332 Die HHLA rechnet sich rechtzeitig zum
Squeeze Out nochmal so richtig arm.  
21.04.26 13:57 #333 Squezze-out - Anleger sind die großen Verlier.
https://stock3.com/news/...nleger-sind-die-grossen-verlierer-16865036
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Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!
21.04.26 16:07 #334 gvz1: Squezze-out - jetzt kann alles passieren.
auch das Gegenteil.

Der Dreh- und Angelpunkt, in der nicht mehr ganz frischen Meldung (siehe #330) ist die noch nicht erwähnte "angemessene Abfindung" (wird spätestens am Tag der HV benannt, evtl. auch schon vorher) und der "eines Tages vom OLG festzustellende angemessene Betrag".

Je nach Einstig kann die "angemessene Abfindung" schon jetzt ein Gewinn oder ein (temporärer) Verlust sein,
und dann kommt es aller Wahrscheinlichkeit nach zum Spruchverfahren, erst vor dem Landgericht (1-2 Jahre, der Verlierer ruft üblicherweise die nächsthöhere Instanz an), dann vor dem OLG (10-12 Jahre) und wenn eine der Parteien Bock hat auch noch mal eine Ehrenrunde in Karlsruhe (vgl. Postbank Übernahme durch Deutsche Bank).

Im Rahmen des Spruchverfahrens wird dann über die Unternehmensbewertung nochmal kräftig gestritten und wenn das OLG zu der Ansicht kommt, die "angemessen Abfindung" war OK, dann passiert nix, und wenn das OLG auf "mehr" erkennt, gibt es eine Nachbesserung über den Differenzbetrag und diese Nachbesserung wird ab Tag der HV mit den Squeeze Out Beschluß verzinst (5%-Punkte über Basiszins mit Zinseszins über 10-12 Jahre ...).

Wer mag, kann sich per heute zu ca. 22,-€ noch Fahrkarten für die Mitfahrt kaufen siehe:
https://www.finanzen.net/aktien/hhla-aktie@stBoerse_XETRA
Wenn die "angemessene Abfindung" 17,50€ sein soll und ca. 6 Wochen nach der HV nach dem Eintrag ins Handelsregister gezahlt wird, kostet ein Los für die Mitfahrt als Passagier zum OLG 4,50€. Wenn die "angemessene Abfindung" 22,50€ betragen soll, kriegt man sogar noch 50 Cent oben drauf.

Sollte die HV / der HV-Beschluß angefochten werden, kann aus den 6 Wochen auch mal 6 Monate werden, aber das geht seinen Gang (die Mehrheitsverhältnisse sind klar) und die Zeit der Kapitalbindung ist überschaubar.

Teilnahme auf eigenes Risiko, Glücksspiel kann süchtig machen!33684627  
21.04.26 16:32 #335 PS: Heute Ad hoc zur Höhe der "angemessene.
Abfindung: 21,16€.

"Die Höhe der Barabfindung wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und aktuellen Rechtsprechung festgesetzt, welche den Durchschnittskurs der A-Aktie in den drei Monaten vor Ankündigung des Squeeze-out zu Grunde legt. Zudem wurde eine unabhängige Unternehmensbewertung durchgeführt."
Quelle:
https://hhla.de/medien/news/detailansicht/...naere-auf-2116-euro-fest

Irgendein Investor (nicht gerade ein Belegschaftsaktionär mit 100 Stücke im Depot) wird die Berechnung schon noch anfechten, dann gilt: Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand!

22,00 (eben gerade im Xetra-Handel) - 22,16 ergibt den Preis der Fahrkarte: 84 Cent.
Von heute über die HV am 11.06.'26 da dann 6 Wochen plus X drauf (Ende August/September?) ergibt die Dauer der Kapitalbindung (vielleicht 5 Monate).
Ob dann in 10-12 Jahren "mehr" als Unternehmenswert rauskommt sagt uns unsere Glaskugel oder eine sorgsame Analyse der HHLA Geschäftsberichte. Innerlich denkt man ja, MSC will beim Kauf ein gutes Geschäft machen und lieber weniger zahlen als der HHLA Anteil letztendes wert ist.  
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