Mal wieder eine Nachricht aus der Branche:
Elektromobilität Volkswagen investiert in Windpark Vorsprung bei den Energiekosten VW arbeitet im Konzern gleich an mehreren E-Auto-Projekten. Die ersten Serienmodelle sollen 2013 auf den Markt kommen. Auf der Messe IAA in Frankfurt, die Mitte September beginnt, wird VW voraussichtlich einen E-Einsitzer zeigen. Die Premiumtochter Audi führt ebenfalls ein elektrisch betriebenes Stadtauto vor. Audi war im Frühjahr dieses Jahres mit den Windplänen vorgeprescht und kündigte an, in vier neue Windräder zu investieren. Diese werden Bestandteil eines Konzern-Windparks. Mit dem Verkauf von Strom an Endkunden erarbeitet sich der Autokonzern ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche. Zwar betreiben auch Konkurrenten ihre Werke mit umweltfreundlicher Energie, veräußern diese aber nicht an ihre Autokunden.
Für VWs Kandidaten in der Endauswahl, den Park "Deutsche Bucht" 95 Kilometer nördlich von Borkum, hat sich der Projektierer Windreich die Genehmigung gesichert und will ab 2014 bauen. Die Windräder des französischen Herstellers Areva sollen eine Gesamtleistung von 210 Megawatt haben. Damit zählt der Windpark zu den kleineren, der Wind weht an der Stelle allerdings sehr stark. Windreich ist mit Abstand Marktführer. Dem schwäbischen Unternehmen gehören 35,3 Prozent der bestehenden, im Bau befindlichen, geplanten und genehmigten Offshore-Windenergieparks in der deutschen Nordsee. Mit dem Offshore-Windkonzern Bard hatte Volkswagen schon vor Jahren Kontakte aufgenommen. Seit Frühjahr dieses Jahres liegen die Gespräche allerdings auf Eis. Das Windradprojekt wird bei VW von der eigenen Kraftwerk GmbH geleitet. Die 100-prozentige Tochter soll dem Autobauer einen Vorsprung bei den Energiekosten verschaffen.
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/...dpark/60095695.html?page=2 |