als noch mehr Geld in die Märkte zu pumpen. Ich verweise hierzu mal auf folgenden Beitrag:
http://www.schweizerfranken.eu/2015/09/...horror-szenario-eurchf.html
Wenn die EZB allerdings wirklich eine weitere Zinssenkung (besser Ausweitung der Negativzinsen) durchzieht, dann wird die SNB reagieren müssen, weil sonst wirklich der Frankenkurs über die Parität steigt, wahrscheinlich auch mit einer Ausweitung der Negativzinsen mit allen damit verbundenen Problemen. Dann dürften selbst mit Aufschlag die meisten Frankenkredite ins Negative rutschen und dann wird es wirklich spannend in den Finanzmärkten.
Aber um bei der Metapher zu bleiben: ich denke nicht, dass die SNB eine Notbremsung hingelegt hat und dabei die Bremsen ruinierte, aber der Zug zum stehen kam. Ich denke eher, dass die SNB sich in letzer Sekunde an einer Weiche umentschieden hat und das Gleis wechselte, ohne zu sehen, wohin das Gleich führt. Im schlimmsten Fall am Ende wieder nur auf den Hauptstrang der EZB... Über die Höhe des Schadens dieses Manövers kann man sicher trefflich streiten - das würde ich auf Seiten der SNB nicht als derart dramatisch sehen. Mir geben eher die Probleme der Schweizer Wirtschaft zu denken, die sich aus der Entscheidung der Freigabe des Kurses ergaben und ergeben. Andererseits war die Freigabe insofern sicher richtig, weil die SNB ja vorher praktisch Geld für Spekulanten gedruckt hat, die nach der Freigabe zum wohlfeilen Handkuss kamen. Interessant in dem Zusammenhang: an vorderster Front der Institutionen, die aus der Wechselkursgrenze Kapital zu schlagen versuchten, standen Schweizer Banken...
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