Experte warnt: Darum müssen Investoren ihre Portfolios dringend überdenken!
January 16, 2026
Die USA, als größte Volkswirtschaft und globale Stabilitätsgarantie, gefährden ihr eigenes Fundament. In einem Gespräch mit Martin Lück, Chef-Kapitalmarktstratege bei Franklin Templeton, beleuchtet er die tiefgreifenden geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken, die durch die Trump-Administration entstehen. Die USA, einst Vorreiter der freien Marktwirtschaft, könnten unter der aktuellen Politik ihre Rolle als weltwirtschaftliche Supermacht verlieren. Lück kritisiert die transaktionale Außenpolitik Trumps, die internationale Allianzen und Verträge gefährdet. Entscheidungen, die einst auf internationalen Prinzipien basierten, werden nun von kommerziellen Interessen und persönlichem Machtgewinn diktiert. Besonders bedenklich sei der Bruch von Völkerrecht und institutionellen Normen. Diese Politik erodiert das Vertrauen in die USA und den US-Dollar als Leitwährung, was das Weltfinanzsystem destabilisieren könnte. Ein zentrales Thema ist die gezielte Schwächung des Dollars, um die amerikanische Industrie wettbewerbsfähiger zu machen. Doch diese Strategie könnte langfristig zu einer Krise führen, da das Vertrauen in den Dollar sinkt und andere Nationen, darunter China, beginnen, US-Staatsanleihen abzustoßen und Gold zu kaufen. Für Anleger bedeutet das: Die Risikoprämien auf US-Aktien sollten deutlich steigen, da die Sicherheiten von Eigentumsrechten und die Stabilität des Marktes infrage gestellt werden. Die Unsicherheit über die zukünftige US-Politik lässt viele grundlegende Annahmen der Kapitalmärkte wanken. In einer Welt, in der die USA sich selbst destabilisieren, müssen Investoren ihre Portfolios dringend neu überdenken.
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