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Auszug: Einen Schritt weiter hat es der geheimnisvoll als "Steam Mission" bezeichnete Apparat der ENVA Systems GmbH aus Herten gebracht, konnten doch zwei Anlagen schon ausgeliefert werden. So wird eine 10-kW-Anlage mit den 160 Grad warmen Dampfschwaden aus den Autoklaven eines Kalksandsteinwerks in Höltinghausen betrieben. Eine etwa gleich kleine Anlage steht bei den Stadtwerken Lünen, wo man die Abwärme einer Glashütte erst mit Hilfe eines Spilling-Motors für die Stromerzeugung nutzt, mit der überschüssigen Wärme dann im Prozess benötigtes Öl vorwärmt, um mit der letztlich übrig bleibenden Wärme das Steam-Mission-Gerät anzutreiben. Dabei handelt es sich um nichts anderes als um ein konventionelles Drehkolbengebläse (von Kaeser aus Coburg), das "falsch" herum angeschlossen wird: An der Stelle, wo bei dem Gebläse normalerweise die komprimierte (Druck-)Luft entweicht, strömt beim Steam Mission der (Arbeits-)Dampf in das Gerät - und die Kolben drehen sich. |