Da einige IDs ja scheinbar mit dem Begriff Verständnisprobleme haben: Die Wertgegenstände, also hier v.a. die Patente, sollen verkauft werden und der Erlös, wenn er denn die Schulden übersteigt, wird an die Aktionäre ausgeschüttet. Heißt also, dass Solvay als 82%-Anteilseigner ein großes Eigeninteresse am HOHEN Erlös für die Patente hat. Traurig, aber wahr: Ebola spielt hier mächtig in die Karten, da Patente im Bereich der Oligonukleotide im Kampf gegen Ebola extrem wichtig sein können!
Hier nochmal allgemein aufgeschrieben: Durchführung der Liquidation Zur Liquidation gehört auch die Veräußerung des Unternehmens insgesamt oder in betriebsfähigen Teilen. Es dürfen alle der Liquidation dienlichen Geschäfte durchgeführt und gegebenenfalls auch Neuverträge abgeschlossen werden. Während der Liquidationsphase tragen die Gesellschaften einen den Abwicklungsprozess kennzeichnenden Firmenzusatz („i. L.“ für „in Liquidation“ oder „i. Abw.“ für „in Abwicklung“; z. B. § 71 Abs. 5 GmbHG). Zweck und Inhalt der Liquidation ist die Beendigung der laufenden Geschäfte mit dem Ziel, nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten das verbleibende, ausschließlich in Geld bestehende Vermögen an die Gesellschafter zu verteilen (§ 72 GmbHG). Das zu verteilende Restvermögen abzüglich der Liquidationskosten wird als Liquidationserlös bezeichnet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liquidation |