2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY

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neuester Beitrag:  23.04.26 22:35
eröffnet am: 30.12.25 17:48 von: lo-sh Anzahl Beiträge: 3540
neuester Beitrag: 23.04.26 22:35 von: Absaufklausel Leser gesamt: 1107153
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23.04.26 10:55 #3526 Muster
Die letzten Tage haben alle einen ähnlichen Ablauf. Wir starten tiefer, steigen Richtung Vortagsniveau um dann Richtung Tagesende  das letze Tief zu unterbieten.
Werde daher unter 23.900  Tagesschluss meine Shortposition mit langfristigen Optionsschein erneut aufbauen.
 

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23.04.26 11:00 #3527 Mein mittlerer Bias
unter 23.300 fang ich an...
mir Gedanken über Neueinstiege (immer nur long, bis sehr long) zu machen.....  

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23.04.26 11:27 #3528 aus dem süden:
kaum etwas wird in der schweiz aktuell so intensiv diskutiert wie die neuen eigenkapitalregeln für die ubs. während in deutschland bekanntlich jeder ein bundestrainer ist sieht sich jeder schweizer auch als bundesrat (schweizer regierung) und so wirft das neue spezialgesetz für die ubs grosse wellen. nach der quasipleite der cs will die politik mit den weltweit höchsten eigenkapitalanforderungen die ubs zur sichersten bank der welt machen. was die gutmeinenden politiker aber nicht verstehen, höhere eigenkapitalvorschriften bedeuten auch höhere kosten, die ubs wird nicht nur gestärkt, sie wird mit höheren kosten gleichzeitig auch geschwächt. letztendlich kann die sicherheit einer grossbank durch mehr eigenkapital nie vollständig garantiert werden, einzig durch solide führung und qualitativ hochstehende aufsicht kann dies langfristig garantiert werden.
positiv stimmt mich jedoch die schweizer tradition des kompromissfindung, die aktuelle diskussion um die eigenkapitalhöhe dürfte aus meiner sicht also eine gelegenheit für die aktie darstellen:

ubs A12DFH , (bald) die sicherste bank der welt?
 

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23.04.26 12:17 #3529 Nokia bei 9,35 Euro!, tot Geglaubte leben län.
 

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23.04.26 14:04 #3530 Der trump spike
Sollte endlich kommen ,diese Woche dauert es lange aber der wird kommen  
23.04.26 14:14 #3531 @oe
kommt der nicht meistens am freitag? also erst morgen..  

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23.04.26 14:27 #3532 mpt:
mach ich sonst eigentlich nie, einen kurzen spekulativen long vor den q-zahlen. für mpt mach ich heute eine ausnahme...

A0ETK5  

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23.04.26 14:35 #3533 aargh..
die ki hat mich auf ein falsches datum angesetzt. aargh, mpt bringt die zahlen erst in einer woche.
...soviel zum thema ki und börse. besser weiterhin alles selber machen...  

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23.04.26 17:03 #3534 Steigendes Dreieck
Herrlich- Ausbruch abwarten- Ziel 24.400 heute noch ?  

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23.04.26 17:41 #3535 Ausbruch bei Eaton
leider hinter Paywall, daher nur das Statement und was Eaton genau macht

Eaton ist ein globaler Konzern für intelligentes Strommanagement mit 27,4 Mrd. USD Umsatz (2025) und einer Marktkapitalisierung von rund 156 Mrd. USD. Etwa 75% der Erlöse entfallen auf Power Electronics [Thunder Said Energy](https://thundersaidenergy.com/downloads/...nues-by-product-category/) — konkret Schaltanlagen, USV-Systeme, Energieverteilung und Battery Storage, also die kritische Infrastruktur zwischen Stromnetz und Endverbraucher. Die strukturelle Stärke liegt in der Kombination aus breiter Marktabdeckung (Datencenter, Utilities, Industrie, Luft- und Raumfahrt) und tiefer Systemintegrationskompetenz.

Im globalen Datacenter-Power-Markt hält die Spitzengruppe aus Schneider Electric, ABB, Eaton, Vertiv und Delta Electronics zusammen rund 41–43% Marktanteil [Markets and Markets](https://www.marketsandmarkets.com/ResearchInsight/...ower-market.asp) , wobei Eaton im US-amerikanischen Electrical-Segment besonders dominant ist.

Die Perspektive bis 2030 ist strukturell attraktiv: Der Datacenter-Power-Markt wächst voraussichtlich mit einem CAGR von 17% bis 2030 [Investing.com](https://www.investing.com/news/swot-analysis/...er-boom-93CH-3775236) , und das Management sieht sich strukturell für diesen Zeitraum gut aufgestellt, gestützt auf breite Nachfragebeschleunigung über Datencenter, Versorger und kommerzielle Bauten. [Industrialsupplytrends](https://industrialsupplytrends.com/...5-earnings-data-center-demand/) Das kommunizierte Ziel ist eine Cashgenerierung von 21 Mrd. USD bis 2030; im mittleren Szenario erwarten Analysten jährliche Aktienrenditen von rund 12%. [TIKR](https://www.tikr.com/blog/...-the-past-decade-is-it-still-a-good-buy)

Das Hauptrisiko liegt in der Bewertung: Bei einem Forward-KGV von rund 30x ist wenig Spielraum für Enttäuschungen — insbesondere wenn sich Nicht-Datacenter-Segmente normalisieren.  

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23.04.26 17:42 #3536 Voltaren und KI
Falls noch nicht verwendet, empfehle ich Claude von Anthropic - aktuell mMn das beste was es gibt

chatgpt hängt da klar hinterher  

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23.04.26 19:30 #3537 Ziel heute
Öl 110  Dollar  
23.04.26 21:02 #3538 und morgen ?
müsste evtl. meine Short auf Brent glattstellen .

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* an der Börse ist alles möglich,  auch das unmögliche !
23.04.26 22:33 #3539 Markspannung
Ich sehe das Marktumfeld im Moment ähnlich angespannt, aber ich würde einen Punkt etwas anders einordnen: Die US-Märkte reagieren nicht deshalb so gelassen, weil dort alles gesund wäre, sondern weil sie im Moment von wenigen sehr großen Themen getragen werden. Vor allem Nasdaq und S&P 500 hängen stark an Tech, KI, Halbleitern und an großen Gewinnerwartungen. Der Nasdaq steht zuletzt bei rund 24.657 Punkten, der S&P 500 bei 7.137 und der Dow Jones bei 49.490. Nasdaq und S&P haben damit gerade sogar Rekordstände erreicht.

Warum reagieren die USA anders als Europa? Ganz einfach: Die Index-Struktur ist völlig verschieden. Im Nasdaq steckt viel Zukunft, viel Wachstum, viel KI-Fantasie. Im S&P 500 ist das breiter, aber auch dort ziehen die großen Tech-Werte den Markt stark nach oben. Der Dow Jones ist defensiver und industrieller, deshalb läuft er oft ruhiger. In Europa ist die Börse viel stärker von Industrie, Autos, Chemie, Banken und zyklischen Exportwerten geprägt. Genau diese Bereiche leiden schneller unter teurer Energie, schwächerem Wachstum und politischer Unsicherheit.

Dazu kommt: Der Ölpreis ist wieder über 100 Dollar gestiegen. Das trifft Europa härter als die USA. Die USA haben große eigene Energieproduktion und viele börsennotierte Energiekonzerne profitieren direkt von höheren Preisen. Europa ist stärker Importeur. Für Deutschland und viele Euro-Länder heißt teures Öl: höhere Kosten, mehr Inflationsdruck, schwächere Margen und schlechtere Konsumlaune. Genau deshalb wirkt derselbe Ölpreisschock auf beide Regionen sehr unterschiedlich.

Man sieht das an den europäischen Indizes sehr gut. Der DAX liegt zuletzt bei etwa 24.136 Punkten und der Euro Stoxx 50 bei rund 5.883 Punkten. Der breite STOXX 600 lag zuletzt bei etwa 613 bis 614 Punkten und stand unter Druck. Belastet wurde Europa zuletzt durch neue Spannungen im Nahen Osten, teureres Öl und schwächere Konjunkturdaten. Der Flash-PMI für die Eurozone fiel im April auf 48,6 und damit in den Schrumpfungsbereich. Das ist für Europa ein Warnsignal, für die USA im Moment aber noch nicht der dominierende Kurstreiber.

Die jüngsten Nachrichten erklären also einen Teil der Bewegung: In den USA wurden gute Quartalszahlen und KI-Hoffnung höher gewichtet als geopolitische Risiken. Reuters nennt unter anderem starke Impulse durch GE Vernova, Boeing, Boston Scientific, Tesla und besonders Halbleiterwerte; der Philadelphia Semiconductor Index markierte sogar ein Rekordhoch. In Europa überlagern dagegen höhere Energiepreise, geopolitische Risiken und die Sorge vor schwächerem Wachstum viele positive Unternehmensmeldungen. Einzelne starke Zahlen wie von Nestlé oder L’Oréal helfen zwar, tragen aber den Gesamtmarkt nicht so stark wie die US-Megacaps den S&P und Nasdaq tragen.

Ein weiterer Punkt ist die Zinswahrnehmung. In den USA sagt der Markt derzeit: Solange Gewinnwachstum und KI-Investitionen stark bleiben, kann man mit höheren Renditen und teurerem Öl noch leben. In Europa denkt der Markt schneller einen Schritt weiter: Wenn Energie teurer bleibt, steigen Kosten und Inflationsdruck, während das Wachstum gleichzeitig schwächer wird. Genau diese Mischung ist für europäische Aktien schwieriger. Reuters meldet aktuell für US-Staatsanleihen 10 Jahre rund 4,32 Prozent und für deutsche Bundesanleihen 10 Jahre rund 3,02 Prozent. Steigende Renditen sind also da, aber die Aktienmärkte verarbeiten sie unterschiedlich.

Die USA steigen nicht, weil die Welt dort besser aussieht. Die USA steigen, weil ihr Markt im Moment stärker von Technik, KI und Gewinnhoffnung getragen wird. Europa reagiert nervöser, weil teure Energie, schwache Konjunktur und politische Risiken dort direkter auf die klassischen Branchen durchschlagen. Nasdaq, S&P 500 und Dow schauen also auf etwas anderes als DAX und Stoxx. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Folge der unterschiedlichen Börsenstruktur.

Ich wäre deshalb ebenfalls vorsichtig mit zu viel Risiko. Solange Öl hoch bleibt, die Lage im Nahen Osten unsicher ist und Europas Konjunkturdaten weich werden, ist Zurückhaltung keine dumme Haltung. In den USA kann die Rally noch laufen, aber sie ist auch schmal und stark von wenigen Themen abhängig. Gerade das macht sie anfällig, wenn Gewinne enttäuschen oder der Öl- und Zinsdruck noch weiter steigt.

Viele Grüsse von Klaus und Ingo (AI)  

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23.04.26 22:35 #3540 Blick nach vorn und viel Kontext
 

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