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thyssenkrupp-Anleihe: Volatilität sorgt für Top-Konditionen - Anleiheanalyse
20.07.22 09:45
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Der Experte Thorsten Welgen vom "ZertifikateReport" stellt in einer aktuellen Ausgabe eine Anleihe (ISIN DE000HB81513 / WKN HB8151) der HVB auf die thyssenkrupp-Aktie vor.
Habe die thyssenkrupp-Aktie zwischen April und Juni noch von der Stahl-Knappheit profitieren können, hätten ab Juni immer größere Sorgen um das Abtauchen in die Rezession den Aktienkurs bestimmt. Von den Hochs Anfang Juni um 9,20 Euro habe sich die Aktie zwischenzeitlich nahezu halbiert, aktuell habe sich der Kurs auf 5,20 Euro stabilisiert. Auf dem gegenwärtigen Kurs- und Volatilitätsniveau könnten Anleger komfortable Puffer und attraktive Renditechancen finden.
Das Discount-Zertifikat von Morgan Stanley biete bei einem Kaufpreis von 4,36 Euro einen Puffer von 18,7 Prozent und einen maximalen Gewinn von 0,44 Euro oder 23,3 Prozent p.a., wenn die Aktie am Bewertungstag (16.12.22) über dem Cap von 4,80 notiere (andernfalls Barausgleich in Höhe des Schlusskurses).
Das Bonus-Pro-Zertifikat mit Cap der DZ BANK sei mit einem Bonusbetrag und Cap von 6 Euro ausgestattet. Sofern die Barriere bei 4 Euro (Puffer 25,3 Prozent) bis zum 16.12.22 niemals verletzt werde, würden Anleger den Bonus- und Höchstbetrag erhalten. Beim Kaufpreis von 5,13 Euro liege der maximale Gewinn bei 0,87 Euro, was einer Rendite 39,1 Prozent p.a. entspreche. Das Produkt sei über 4 Prozent günstiger als die Aktie.
Die Aktienanleihe der HVB zahle unabhängig der Aktienentwicklung einen festen Zinssatz von 12,9 Prozent p.a. Durch den Einstiegskurs deutlich unter pari steige die effektive Rendite jedoch auf 19,4 Prozent p.a., wenn die Aktie am Bewertungstag (17.03.23) zumindest auf dem Basispreis von 4,50 Euro schließe. Andernfalls würden Anleger die Lieferung von 222 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro/ 4,50 Euro; Bruchteile in bar) erhalten. Puffer 15,8 Prozent.
Wieviel Rezession stecke schon in den aktuellen Kursen drin? Als Zykliker sei thyssenkrupp stark konjunkturexponiert, sollte aber grundsätzlich von verbesserten Aussichten, neuerlicher Stahlknappheit, aber auch steigender Inflation profitieren - mit Zertifikaten lasse sich der Einstieg deutlich defensiver gestalten als mit einem Direktinvestment.
Dieser Beitrag stelle keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von thyssenkrupp-Aktien oder von Anlageprodukten auf thyssenkrupp-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten werde keine Haftung übernommen. (20.07.2022/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Habe die thyssenkrupp-Aktie zwischen April und Juni noch von der Stahl-Knappheit profitieren können, hätten ab Juni immer größere Sorgen um das Abtauchen in die Rezession den Aktienkurs bestimmt. Von den Hochs Anfang Juni um 9,20 Euro habe sich die Aktie zwischenzeitlich nahezu halbiert, aktuell habe sich der Kurs auf 5,20 Euro stabilisiert. Auf dem gegenwärtigen Kurs- und Volatilitätsniveau könnten Anleger komfortable Puffer und attraktive Renditechancen finden.
Das Discount-Zertifikat von Morgan Stanley biete bei einem Kaufpreis von 4,36 Euro einen Puffer von 18,7 Prozent und einen maximalen Gewinn von 0,44 Euro oder 23,3 Prozent p.a., wenn die Aktie am Bewertungstag (16.12.22) über dem Cap von 4,80 notiere (andernfalls Barausgleich in Höhe des Schlusskurses).
Die Aktienanleihe der HVB zahle unabhängig der Aktienentwicklung einen festen Zinssatz von 12,9 Prozent p.a. Durch den Einstiegskurs deutlich unter pari steige die effektive Rendite jedoch auf 19,4 Prozent p.a., wenn die Aktie am Bewertungstag (17.03.23) zumindest auf dem Basispreis von 4,50 Euro schließe. Andernfalls würden Anleger die Lieferung von 222 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro/ 4,50 Euro; Bruchteile in bar) erhalten. Puffer 15,8 Prozent.
Wieviel Rezession stecke schon in den aktuellen Kursen drin? Als Zykliker sei thyssenkrupp stark konjunkturexponiert, sollte aber grundsätzlich von verbesserten Aussichten, neuerlicher Stahlknappheit, aber auch steigender Inflation profitieren - mit Zertifikaten lasse sich der Einstieg deutlich defensiver gestalten als mit einem Direktinvestment.
Dieser Beitrag stelle keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von thyssenkrupp-Aktien oder von Anlageprodukten auf thyssenkrupp-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten werde keine Haftung übernommen. (20.07.2022/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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