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thyssenkrupp-Aktienanleihen mit bis zu 10% Zinsen pro Jahr - Anleiheanalyse
30.08.18 11:00
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe zwei Aktienanleihen auf die Aktie von thyssenkrupp vor.
Vom 12-Monats-Hoch bei knapp 27 Euro habe sich die thyssenkrupp-Aktie mittlerweile gut 25 Prozent entfernt - aktuell koste ein Anteil am Stahlkonzern nur noch 20,20 Euro. Die Analysten der Société Générale würden die Marktreaktion auf die Gewinnwarnung von Ende Juli für überzogen halten: Zwar hätten sie aufgrund der Einmaleffekte ihr 12-Monats-Kursziel von 29,70 auf 28,60 Euro gesenkt, würden die Aktie aber weiterhin auf der Premium List als Kaufposition führen. Anleger, die von der überdurchschnittlichen hohen Volatilität der Aktie profitieren wollten, könnten mit Aktienanleihen auf diverse Szenarien setzen.
Wer von seitwärts tendierenden oder nur leicht steigenden Kursen ausgehe, könnte zur Aktienanleihe (ISIN DE000LB1WEJ8 / WKN LB1WEJ) greifen: Bei dieser klassischen Aktienanleihe liege der Basispreis mit 19,80 auf Höhe des aktuellen Kurses; die Aktie sollte am Bewertungstag (19.07.2019) mindestens auf diesem Level notieren. Ohne Sicherheitspuffer (abgesehen von den Zinsen selbst) falle die Maximalrendite mit 9,6 Prozent p.a. entsprechend attraktiv aus (Zinskupon 5%, restliche Rendite durch Kauf unter pari).
Anleger, die weitere Kursschwächen nicht ausschließen und daher mit Sicherheitspuffer investieren möchten, könnten auf die Aktienanleihe (ISIN DE000LB1S7W7 / WKN LB1S7W) setzen: Bei dieser dürfe der Kurs am Bewertungstag 20.09.2019 bis auf 17 Euro nachgeben, ohne dass dies die Rückzahlung beeinträchtige. Die maximale Rendite liege mit 5,2 Prozent p.a. (davon 2 Prozent Kupon) aufgrund des 14-prozentigen Sicherheitspuffers niedriger als bei der obigen Aktienanleihe.
Sollte die Aktie am Bewertungstag unterhalb des Basispreises schließen, würden Anleger anstelle der Rückzahlung des Nominalwerts eine Lieferung von 50 bzw. 58 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro / Basispreis) erhalten. Sofern diese später zu Kursen unterhalb des Basispreises verkauft würden, entstünden Verluste.
Wer auch auf ermäßigtem Kursniveau vor einem Direktinvestment in die thyssenkrupp-Aktie zurückschrecke, könne mit Aktienanleihen von der relativ hohen Schwankungsbreite profitieren. Anleger die auf eine der beiden Aktienanleihen setzen würden, würden derzeit deutlich weniger als 100 Prozent zahlen und könnten bei Eintritt ihres Szenarios eine Zusatzrendite (Kursgewinn) verbuchen. (30.08.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Vom 12-Monats-Hoch bei knapp 27 Euro habe sich die thyssenkrupp-Aktie mittlerweile gut 25 Prozent entfernt - aktuell koste ein Anteil am Stahlkonzern nur noch 20,20 Euro. Die Analysten der Société Générale würden die Marktreaktion auf die Gewinnwarnung von Ende Juli für überzogen halten: Zwar hätten sie aufgrund der Einmaleffekte ihr 12-Monats-Kursziel von 29,70 auf 28,60 Euro gesenkt, würden die Aktie aber weiterhin auf der Premium List als Kaufposition führen. Anleger, die von der überdurchschnittlichen hohen Volatilität der Aktie profitieren wollten, könnten mit Aktienanleihen auf diverse Szenarien setzen.
Wer von seitwärts tendierenden oder nur leicht steigenden Kursen ausgehe, könnte zur Aktienanleihe (ISIN DE000LB1WEJ8 / WKN LB1WEJ) greifen: Bei dieser klassischen Aktienanleihe liege der Basispreis mit 19,80 auf Höhe des aktuellen Kurses; die Aktie sollte am Bewertungstag (19.07.2019) mindestens auf diesem Level notieren. Ohne Sicherheitspuffer (abgesehen von den Zinsen selbst) falle die Maximalrendite mit 9,6 Prozent p.a. entsprechend attraktiv aus (Zinskupon 5%, restliche Rendite durch Kauf unter pari).
Sollte die Aktie am Bewertungstag unterhalb des Basispreises schließen, würden Anleger anstelle der Rückzahlung des Nominalwerts eine Lieferung von 50 bzw. 58 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro / Basispreis) erhalten. Sofern diese später zu Kursen unterhalb des Basispreises verkauft würden, entstünden Verluste.
Wer auch auf ermäßigtem Kursniveau vor einem Direktinvestment in die thyssenkrupp-Aktie zurückschrecke, könne mit Aktienanleihen von der relativ hohen Schwankungsbreite profitieren. Anleger die auf eine der beiden Aktienanleihen setzen würden, würden derzeit deutlich weniger als 100 Prozent zahlen und könnten bei Eintritt ihres Szenarios eine Zusatzrendite (Kursgewinn) verbuchen. (30.08.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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