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ifo-Index erwartet schwächer: Warum die EZB dennoch nicht eingreift
24.11.25 09:25
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Am Morgen richtet sich die Aufmerksamkeit datenseitig zunächst auf das ifo Geschäftsklima Deutschland des laufenden Monats, so die Analysten der Helaba.
Die Vorgaben seien uneinheitlich, per saldo aber leicht belastend. So hätten die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes am Freitag enttäuscht und seien gesunken. Auch die ZEW-Konjunkturerwartungen hätten nachgegeben und die Verbesserung der ZEW-Lagekomponente falle daher nicht ins Gewicht, zumal auch die sentix-Umfrage eine Eintrübung mit sich gebracht habe. Mit einem leichten Rückgang sei zu rechnen und die weiterhin verhaltene Stimmung der Unternehmen deute darauf hin, dass die konjunkturelle Entwicklung auch im Schlussquartal 2025 noch mäßig sei. Die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Belebung hingen vor allem an der Erwartung einer verbesserten Konsumperspektive und der Erwartung steigender staatlicher Ausgaben. Die EZB werde dies argwöhnisch beobachten, wären doch vor allem anspringende Investitionen statt der vor allem konsumtiven Nachfrage nicht nur belebend für den Arbeitsmarkt, es würde in der Tendenz auch inflationäre Gefahren reduzieren.
Dennoch sei bisweilen davon auszugehen, dass die EZB-Vertreter den bisherigen Tenor wiederholen würden, wonach die Geldpolitik gut positioniert sei und sich die Notenbank in einer abwartenden Haltung befinde. Bundesbankpräsident Nagel habe dies am Wochenende bereits so kommuniziert und von ihm sowie von EZB-Chefin Lagarde würden die Analysten diesbezüglich keine Wende erwarten. (24.11.2025/alc/a/a)
Die Vorgaben seien uneinheitlich, per saldo aber leicht belastend. So hätten die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes am Freitag enttäuscht und seien gesunken. Auch die ZEW-Konjunkturerwartungen hätten nachgegeben und die Verbesserung der ZEW-Lagekomponente falle daher nicht ins Gewicht, zumal auch die sentix-Umfrage eine Eintrübung mit sich gebracht habe. Mit einem leichten Rückgang sei zu rechnen und die weiterhin verhaltene Stimmung der Unternehmen deute darauf hin, dass die konjunkturelle Entwicklung auch im Schlussquartal 2025 noch mäßig sei. Die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Belebung hingen vor allem an der Erwartung einer verbesserten Konsumperspektive und der Erwartung steigender staatlicher Ausgaben. Die EZB werde dies argwöhnisch beobachten, wären doch vor allem anspringende Investitionen statt der vor allem konsumtiven Nachfrage nicht nur belebend für den Arbeitsmarkt, es würde in der Tendenz auch inflationäre Gefahren reduzieren.
Dennoch sei bisweilen davon auszugehen, dass die EZB-Vertreter den bisherigen Tenor wiederholen würden, wonach die Geldpolitik gut positioniert sei und sich die Notenbank in einer abwartenden Haltung befinde. Bundesbankpräsident Nagel habe dies am Wochenende bereits so kommuniziert und von ihm sowie von EZB-Chefin Lagarde würden die Analysten diesbezüglich keine Wende erwarten. (24.11.2025/alc/a/a)


