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Zinsprognosen ähneln Würfelspiel
30.12.21 13:12
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Schaut man auf die Prognosen der Experten, ist klar, in welche Richtung sich die Zinsen im kommenden Jahr bewegen: Nach oben, so die Experten von "FONDS professionell".
Allerdings hätten sie das auch für 2021 prophezeit. Und für 2020 sowie für 2019, 2018 und 2017. Sven Lehmann habe ausgewertet, wie oft die Profis mit ihren Zinsprognosen in der Vergangenheit Recht gehabt hätten. Der Fondsmanager von HQ Trust habe dazu die Entwicklung der Renditen von zehnjährigen Staatsanleihen analysiert und diese Zahl mit den Schätzungen am jeweiligen per Jahresende veröffentlichten Studien für das nächste Jahr verglichen. Die Daten würden aus dem "Survey of Professional Forecasters" der Philadelphia-FED stammen. Lehmanns Analyse beginne mit den Schätzungen für das Jahresende 1992 und ende mit denen für das kommende Jahr.
"In den vergangenen 30 Jahren haben die Experten im Mittel 29 Mal steigende Zinsen vorhergesagt", stelle Lehmann fest. "In 16 dieser 29 Fälle prognostizierten die Auguren den gleichen Verlauf: In jedem Quartal sollten die Zinsen höher sein als im vorangegangenen. Die einzige Ausnahme bildet das Jahr 1994, als die Profis auf leicht fallende Zinsen setzten. Damals haben sie sogar Recht behalten. Ansonsten war der Erfolg eher überschaubar."
In den 29 Jahren, in denen die Zinsen hätten steigen sollten, sei es nur elfmal der Fall gewesen, dass die Zinsen am Jahresende höher gewesen seien als am Jahresanfang. Zu den vorhergesagten, von Quartal zu Quartal steigenden Zinsen sei es sogar nur dreimal gekommen, so Lehmann. (30.12.2021/alc/a/a)
Allerdings hätten sie das auch für 2021 prophezeit. Und für 2020 sowie für 2019, 2018 und 2017. Sven Lehmann habe ausgewertet, wie oft die Profis mit ihren Zinsprognosen in der Vergangenheit Recht gehabt hätten. Der Fondsmanager von HQ Trust habe dazu die Entwicklung der Renditen von zehnjährigen Staatsanleihen analysiert und diese Zahl mit den Schätzungen am jeweiligen per Jahresende veröffentlichten Studien für das nächste Jahr verglichen. Die Daten würden aus dem "Survey of Professional Forecasters" der Philadelphia-FED stammen. Lehmanns Analyse beginne mit den Schätzungen für das Jahresende 1992 und ende mit denen für das kommende Jahr.
"In den vergangenen 30 Jahren haben die Experten im Mittel 29 Mal steigende Zinsen vorhergesagt", stelle Lehmann fest. "In 16 dieser 29 Fälle prognostizierten die Auguren den gleichen Verlauf: In jedem Quartal sollten die Zinsen höher sein als im vorangegangenen. Die einzige Ausnahme bildet das Jahr 1994, als die Profis auf leicht fallende Zinsen setzten. Damals haben sie sogar Recht behalten. Ansonsten war der Erfolg eher überschaubar."
In den 29 Jahren, in denen die Zinsen hätten steigen sollten, sei es nur elfmal der Fall gewesen, dass die Zinsen am Jahresende höher gewesen seien als am Jahresanfang. Zu den vorhergesagten, von Quartal zu Quartal steigenden Zinsen sei es sogar nur dreimal gekommen, so Lehmann. (30.12.2021/alc/a/a)


