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Zinsmarkt: Auch negative Zinsen können fallen
28.03.19 10:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Talfahrt des Zinsniveaus ging gestern weiter, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Man müsse sich um die Nebenwirkungen der negativen Zinspolitik Gedanken machen, so Mario Draghi. Gemeint gewesen sei wohl der "Strafzins" von -0,4 Prozent, den Banken auf Einlagen bei der Zentralbank zahlen würden. Im Nachgang seien allerdings Spekulationen aufgekommen. Federe man die negativen Auswirkungen auf den Bankensektor ab, könnte der Einlagenzins noch weiter in den negativen Bereich sinken - ohne zu starke Nebeneffekte. Terminkontrakte am Geldmarkt seien in der Folge unter das aktuelle Niveau gesunken. Der Markt scheine eine weitere Absenkung des Einlagenzinses für möglich zu halten.
In den USA habe sich derweil Stephen Moore zu Wort gemeldet, der kürzlich von Donald Trump für einen Posten bei der FED nominiert worden sei: Diese solle sofort den Leitzins senken. Der Markt scheine zuzustimmen, gemessen an Terminkontrakten sei eine Absenkung bis Jahresende voll eingepreist, eine zweite werde mit einer Wahrscheinlichkeit von 33 Prozent erwartet. Die Renditen von zehnjährigen Staatsanleihen aus Deutschland und den USA seien in der Folge auf den tiefsten Stand seit 2016 gefallen. (28.03.2019/alc/a/a)
Man müsse sich um die Nebenwirkungen der negativen Zinspolitik Gedanken machen, so Mario Draghi. Gemeint gewesen sei wohl der "Strafzins" von -0,4 Prozent, den Banken auf Einlagen bei der Zentralbank zahlen würden. Im Nachgang seien allerdings Spekulationen aufgekommen. Federe man die negativen Auswirkungen auf den Bankensektor ab, könnte der Einlagenzins noch weiter in den negativen Bereich sinken - ohne zu starke Nebeneffekte. Terminkontrakte am Geldmarkt seien in der Folge unter das aktuelle Niveau gesunken. Der Markt scheine eine weitere Absenkung des Einlagenzinses für möglich zu halten.
In den USA habe sich derweil Stephen Moore zu Wort gemeldet, der kürzlich von Donald Trump für einen Posten bei der FED nominiert worden sei: Diese solle sofort den Leitzins senken. Der Markt scheine zuzustimmen, gemessen an Terminkontrakten sei eine Absenkung bis Jahresende voll eingepreist, eine zweite werde mit einer Wahrscheinlichkeit von 33 Prozent erwartet. Die Renditen von zehnjährigen Staatsanleihen aus Deutschland und den USA seien in der Folge auf den tiefsten Stand seit 2016 gefallen. (28.03.2019/alc/a/a)


