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Zinserhöhungszyklus nähert sich dem Ende
16.06.23 13:00
Generali Investments
Köln (www.anleihencheck.de) - Wie bereits auf der vorangegangenen Sitzung wird die Inflation als zu lange zu hoch angesehen, so Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments.
Der EZB-Rat habe jedoch eingeräumt, dass die Inflation zurückgegangen sei. Die EZB sehe auch keine Unsicherheiten mehr in Bezug auf die Folgen ihrer Politik, sondern gehe davon aus, dass diese "allmählich in der gesamten Wirtschaft Wirkung zeigt". Die strafferen Finanzierungsbedingungen seien ein Hauptgrund dafür, dass die Inflation weiter in Richtung des Zielwerts zurückgehen werde.
Die aktualisierten makroökonomischen Projektionen würden davon ausgehen, dass die Gesamtinflation im Jahr 2024 immer noch durchschnittlich 3,0% betrage. Die Aufwärtskorrektur der Kerninflation um 0,5 Prozentpunkte in den Jahren 2023 und 2024 sei außergewöhnlich und spiegele weitgehend die höheren Arbeitskosten wider. Außerdem sei aus der Pressekonferenz für Generali Investments deutlich geworden, dass die EZB das Risiko von Zweitrundeneffekten sehe.
Mit Blick auf die Zukunft bekräftige die EZB, dass "die Zinssätze auf ein ausreichend restriktives Niveau gebracht werden". EZB-Präsidentin Lagarde habe erklärt, dass eine weitere Anhebung im Juli bevorstehe, sofern sich das Basisszenario nicht wesentlich ändere. Generali Investments rechne weiterhin mit einer Anhebung um 25 Basispunkte bis dahin.
Generali Investments sei jedoch der Ansicht, dass sich das Ende des Zinserhöhungszyklus nähere. Generali Investments halte die Wachstumsaussichten der EZB für zu optimistisch und glaube, dass die aktualisierte Makroprognose im September für eine Pause der Zinserhöhungen sprechen werde. Da der Ton der gestrigen Pressekonferenz jedoch eher hawkish gewesen sei, sehe Generali Investments auch das Risiko einer weiteren Zinserhöhung im September, die eine Überstraffung und das Risiko eines länger anhaltenden niedrigen Wachstums bedeuten würde. (16.06.2023/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der EZB-Rat habe jedoch eingeräumt, dass die Inflation zurückgegangen sei. Die EZB sehe auch keine Unsicherheiten mehr in Bezug auf die Folgen ihrer Politik, sondern gehe davon aus, dass diese "allmählich in der gesamten Wirtschaft Wirkung zeigt". Die strafferen Finanzierungsbedingungen seien ein Hauptgrund dafür, dass die Inflation weiter in Richtung des Zielwerts zurückgehen werde.
Mit Blick auf die Zukunft bekräftige die EZB, dass "die Zinssätze auf ein ausreichend restriktives Niveau gebracht werden". EZB-Präsidentin Lagarde habe erklärt, dass eine weitere Anhebung im Juli bevorstehe, sofern sich das Basisszenario nicht wesentlich ändere. Generali Investments rechne weiterhin mit einer Anhebung um 25 Basispunkte bis dahin.
Generali Investments sei jedoch der Ansicht, dass sich das Ende des Zinserhöhungszyklus nähere. Generali Investments halte die Wachstumsaussichten der EZB für zu optimistisch und glaube, dass die aktualisierte Makroprognose im September für eine Pause der Zinserhöhungen sprechen werde. Da der Ton der gestrigen Pressekonferenz jedoch eher hawkish gewesen sei, sehe Generali Investments auch das Risiko einer weiteren Zinserhöhung im September, die eine Überstraffung und das Risiko eines länger anhaltenden niedrigen Wachstums bedeuten würde. (16.06.2023/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


