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Zinsen bleiben niedrig, EZB will "grüner" werden
19.02.20 11:00
Bankhaus Carl Spängler & Co
Salzburg (www.anleihencheck.de) - Das Salzburger Bankhaus Spängler erwartet in diesem Jahr keine maßgeblichen Bewegungen beim Zinsniveau, so die Experten vom Bankhaus Carl Spängler & Co.
Die US-Notenbank werde in diesem Jahr wohl keine Zinserhöhungen mehr vornehmen, und auch in Europa sei es bisher wie erwartet unter der neuen Leitung von EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu keiner Zinsänderung gekommen. Die Zinsen in der Eurozone würden somit mittelfristig auf niedrigen Niveaus verharren, so die Experten der ältesten Privatbank Österreichs. Hauptaugenmerk lege die Europäische Zentralbank in diesem Jahr auf den sogenannten Strategy Review mit dem Unterthema einer "grüneren" EZB.
"Beim Strategy Review hinterfragt sich die EZB selbst", sage Markus Dürnberger, Bereichsleiter Asset Management im Bankhaus Spängler. "Hinsichtlich einer verstärkten Ökologisierung sollen die Schwerpunkte künftig auf einer höheren Berücksichtigung von 'grünen' Wertpapieren im Rahmen des EZB-Anleihenkaufprogramms und die Berücksichtigung von Klimarisiken bei der Bewertung von Kredit-Besicherungen liegen."
Vor diesem Hintergrund werde es sowohl bei den Geldmarkt als auch bei den Kapitalmarktzinsen zu keinen großen Veränderungen kommen. "Nach einem leichten Aufwärtstrend gegen Ende des vergangenen Jahres bei den Kapitalmarktzinsen kam es Anfang 2020 zu erneuten Zinsabschlägen. Das Aufwärtspotenzial bleibt somit aufgrund einer fehlenden Dynamisierung der Konjunktur begrenzt", erkläre Dürnberger.
Auch in den USA würden die Kapitalmarktzinsen auf moderaten Niveaus verweilen. Ende Januar habe der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) das Leitzinsband von 1,50 bis 1,75 Prozent bestätigt. Die derzeitige Geldpolitik sei passend, um den Arbeitsmarkt zu unterstützen sowie die Inflation in die Nähe des Inflationsziels von 2,00 Prozent zu bewegen, würden die Geldmarktpolitiker begründen. (19.02.2020/alc/a/a)
Die US-Notenbank werde in diesem Jahr wohl keine Zinserhöhungen mehr vornehmen, und auch in Europa sei es bisher wie erwartet unter der neuen Leitung von EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu keiner Zinsänderung gekommen. Die Zinsen in der Eurozone würden somit mittelfristig auf niedrigen Niveaus verharren, so die Experten der ältesten Privatbank Österreichs. Hauptaugenmerk lege die Europäische Zentralbank in diesem Jahr auf den sogenannten Strategy Review mit dem Unterthema einer "grüneren" EZB.
Vor diesem Hintergrund werde es sowohl bei den Geldmarkt als auch bei den Kapitalmarktzinsen zu keinen großen Veränderungen kommen. "Nach einem leichten Aufwärtstrend gegen Ende des vergangenen Jahres bei den Kapitalmarktzinsen kam es Anfang 2020 zu erneuten Zinsabschlägen. Das Aufwärtspotenzial bleibt somit aufgrund einer fehlenden Dynamisierung der Konjunktur begrenzt", erkläre Dürnberger.
Auch in den USA würden die Kapitalmarktzinsen auf moderaten Niveaus verweilen. Ende Januar habe der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) das Leitzinsband von 1,50 bis 1,75 Prozent bestätigt. Die derzeitige Geldpolitik sei passend, um den Arbeitsmarkt zu unterstützen sowie die Inflation in die Nähe des Inflationsziels von 2,00 Prozent zu bewegen, würden die Geldmarktpolitiker begründen. (19.02.2020/alc/a/a)


