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Zinsen, Zölle, Saisonalität
04.02.25 10:00
Robert Beer Investment
Weiden (www.anleihencheck.de) - Während die US-Notenbank angesichts weiterhin fundamental solider Daten und einer etwas höheren Inflationsrate als gewünscht im Januar die erwartete Zinspause eingelegt hat, sinken die Zinsen im Euroraum weiter, so die Experten von Robert Beer Investment.
Der Zielkorridor von etwa 2% im Laufe des Jahres erschiene beim europäischen Leitzins realistisch. In den USA habe sich andererseits der Aufwärtsdruck bei den länger laufenden Anleihen-Renditen abgeschwächt.
Sowohl bei Anleihen als auch im Aktienbereich sei eine gewisse Nervosität zu erkennen. Die Märkte schienen die ad-hoc-Politik des neuen Präsidenten erst wieder verinnerlichen zu müssen. Neben den außenpolitischen Themen mit Grönland und dem Panama-Kanal stehe auch die Handelspolitik im Fokus. Die Volatilität sei spürbar, insbesondere bei den Währungspaaren.
Die ersten Zölle mit jeweils 25% auf kanadische und mexikanische Waren sowie 10% auf chinesische Importe hätten für eine gewisse Ernüchterung an den Aktienmärkten gesorgt. Auch in Europa stelle man sich auf Gegenwind ein. Andererseits habe der Euro bereits kräftig abgewertet. Seit Ende September habe EUR/USD deutlich nachgegeben, was einem 10%-igen Zoll bereits egalisiert hätte. Ohne zusätzliche Zölle wären europäische Exporte in die USA bereits wieder deutlich attraktiver.
Es werde sich also zeigen, ob die Zollpolitik die Wirtschaftsentwicklung belaste oder ähnlich wie in der ersten Amtsperiode nur zu einer gewissen Volatilität an den Märkten führen werde. Saisonal hätten in den ersten Monaten einer Präsidentschaft meist eine gewisse Stagnation bzw. sogar leichte Abgaben beobachtet werden können. Ein Durchschnaufen nach den jüngsten Anstiegen erschiene daher durchaus möglich zu sein.
Qualitativ hochwertige Aktien, mit soliden Gewinnen, starken Marktpositionen und stetigen Dividenden sowie stabilen Geschäftsmodellen seien langfristig jedoch weiter sehr aussichtsreich. Da es statistisch alle paar Jahre zu teils kräftigen Rücksetzern komme und auch eine Topbildung nicht ausgeschlossen werden könne, sollten Anleger neben einer breiten Streuung von Top-Aktien auch auf ein aktives Risikomanagement Wert legen. Getreu dem Motto: "Chancen nutzen und gleichzeitig Risiken begrenzen." (Ausgabe Februar 2025) (04.02.2025/alc/a/a)
Der Zielkorridor von etwa 2% im Laufe des Jahres erschiene beim europäischen Leitzins realistisch. In den USA habe sich andererseits der Aufwärtsdruck bei den länger laufenden Anleihen-Renditen abgeschwächt.
Die ersten Zölle mit jeweils 25% auf kanadische und mexikanische Waren sowie 10% auf chinesische Importe hätten für eine gewisse Ernüchterung an den Aktienmärkten gesorgt. Auch in Europa stelle man sich auf Gegenwind ein. Andererseits habe der Euro bereits kräftig abgewertet. Seit Ende September habe EUR/USD deutlich nachgegeben, was einem 10%-igen Zoll bereits egalisiert hätte. Ohne zusätzliche Zölle wären europäische Exporte in die USA bereits wieder deutlich attraktiver.
Es werde sich also zeigen, ob die Zollpolitik die Wirtschaftsentwicklung belaste oder ähnlich wie in der ersten Amtsperiode nur zu einer gewissen Volatilität an den Märkten führen werde. Saisonal hätten in den ersten Monaten einer Präsidentschaft meist eine gewisse Stagnation bzw. sogar leichte Abgaben beobachtet werden können. Ein Durchschnaufen nach den jüngsten Anstiegen erschiene daher durchaus möglich zu sein.
Qualitativ hochwertige Aktien, mit soliden Gewinnen, starken Marktpositionen und stetigen Dividenden sowie stabilen Geschäftsmodellen seien langfristig jedoch weiter sehr aussichtsreich. Da es statistisch alle paar Jahre zu teils kräftigen Rücksetzern komme und auch eine Topbildung nicht ausgeschlossen werden könne, sollten Anleger neben einer breiten Streuung von Top-Aktien auch auf ein aktives Risikomanagement Wert legen. Getreu dem Motto: "Chancen nutzen und gleichzeitig Risiken begrenzen." (Ausgabe Februar 2025) (04.02.2025/alc/a/a)


