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Zentralbanken diese Woche im Mittelpunkt


03.06.19 09:40
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die FED und die EZB stehen diese Woche im Mittelpunkt, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Den Anfang mache die FED, sie habe für Dienstag und Mittwoch zu einer Konferenz eingeladen. Es gehe um die Art und Weise, wie sie Geldpolitik mache und diese kommuniziere, sprich, um den Kern ihrer Aufgaben. Jegliche Veränderung würde die Märkte bewegen. So stehe zum Beispiel eine Neuinterpretation des Zwei-Prozent-Inflationsziels im Raum. Durchschnitt statt Obergrenze würde für eine lockerere Geldpolitik sprechen.

Am Donnerstag sei die EZB mit ihrer geldpolitischen Sitzung dran. Details zu den bereits angekündigten Langfristtendern würden erwartet, zudem richte sich der Fokus auf mögliche weitere Maßnahmen. Eine Absenkung des Einlagenzinssatzes würden die Analysten nicht erwarten, jeder Hinweis darauf könnte den Euro allerdings schwächen.

Ansonsten dürften insbesondere die Stimmungsindikatoren zum Verarbeitenden Gewerbe am Montag, die für den Dienstleistungssektor am Mittwoch und der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag die Devisenhändler interessieren. Und auch von der Politik könnten weitere Impulse kommen. Donald Trump sei schließlich für Staatsbesuche in Europa, US-Vizepräsident Pence plane für den 4. Juni eine Rede und Chinas Präsident befinde sich ab Mittwoch für zwei Tage in Russland. (03.06.2019/alc/a/a)