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Zentralbanken im Fokus
15.06.18 09:50
StarCapital
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Sowohl die US-Zentralbank als auch die EZB entsprachen den Markterwartungen, so Dr. Manfred Schlumberger, Leiter des Portfoliomanagement bei StarCapital.
Doch Draghi wäre nicht Draghi, wenn er nicht noch ein Bonbon für die Märkte aus der Tasche gezogen hätte: Trotz fast 2% Inflation keine Zinserhöhung bis Mitte 2019 und danach vermutlich nicht so schnell! Denn ausgerechnet ab Mitte 2019 würden die Märkte von einer merklichen Konjunkturabschwächung in Europa ausgehen.
Die EZB bleibe "hinter der Kurve" und hätte im Falle einer Rezession keine Reaktionsmöglichkeit auf der Zinsseite. Lediglich die Anleihekäufe könnte man dann wieder hochfahren. Gottseidank verspreche Italien für ein ausreichendes Angebot an Staatsanleihen zu sorgen!
Die FED bleibe auf Linie und setze die 3% als vorläufige Zielmarke für die Leitzinsen. Ob es mehr werde, entscheide die Konjunkturentwicklung in 2019.
Die europäischen Aktien freue es! Niedrige Zinsen und ein schwacher Euro würden die Kurse nach oben treiben. Für den DAX rücke der historische Höchststand in Sichtweite, ehe die nachlassende Konjunktur- und Gewinndynamik wieder die Gesetze der Schwerkraft in Gang setze. Außerdem solle es noch politische Risikofaktoren geben (15.06.2018/alc/a/a)
Doch Draghi wäre nicht Draghi, wenn er nicht noch ein Bonbon für die Märkte aus der Tasche gezogen hätte: Trotz fast 2% Inflation keine Zinserhöhung bis Mitte 2019 und danach vermutlich nicht so schnell! Denn ausgerechnet ab Mitte 2019 würden die Märkte von einer merklichen Konjunkturabschwächung in Europa ausgehen.
Die FED bleibe auf Linie und setze die 3% als vorläufige Zielmarke für die Leitzinsen. Ob es mehr werde, entscheide die Konjunkturentwicklung in 2019.
Die europäischen Aktien freue es! Niedrige Zinsen und ein schwacher Euro würden die Kurse nach oben treiben. Für den DAX rücke der historische Höchststand in Sichtweite, ehe die nachlassende Konjunktur- und Gewinndynamik wieder die Gesetze der Schwerkraft in Gang setze. Außerdem solle es noch politische Risikofaktoren geben (15.06.2018/alc/a/a)


