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Weniger Risiken dank nachhaltiger Unternehmensanleihen
29.03.12 10:28
Bank Sarasin & Cie AG
Zürich (www.anleihencheck.de) - Haben Anleihen nachhaltiger Unternehmen ein geringeres Kreditrisiko als nichtnachhaltige? Die Nachhaltigkeitsanalysten der Bank Sarasin & Cie AG gehen in ihrem Faktenpapier "Sustainability Spotlight" zum Thema nachhaltige Unternehmensanleihen dieser Frage nach.
Eine einfache Vergleichsberechnung der Bank komme zum Schluss, dass die Risikoprämien von nachhaltigen Emittenten während der Finanzkrise deutlich tiefer gelegen hätten, als die der nicht-nachhaltigen Emittenten.
Im Gegensatz zu Aktien stehe bei Investitionen in Anleihen eher die Risikoperspektive als die Rendite im Vordergrund. Doch gebe es hierzu nur wenige statistische Analysen; keine gebe es bislang für den Nachhaltigkeitsansatz der Bank Sarasin. Jetzt sei ein erster Schritt unternommen und eine einfache Analyse der Risikoprämien von Unternehmensanleihen aus dem Universum der von der Bank Sarasin bewerteten Unternehmen zwischen Januar 2006 und September 2011 durchgeführt worden. Dabei habe sich folgendes Muster gezeigt: In der Finanzkrise hätten sich die Credit Default Swaps (CDS, Kreditausfallversicherungen) der nachhaltigen Unternehmen besser halten können. Dieser Risikoprämienvorteil sei in den meisten Wirtschaftssektoren bis 2011 bestehen geblieben; die nachhaltigen Unternehmen hätten von geringeren Risikoprämien profitiert.
Mit einer einfachen Vergleichsberechnung könne nicht sicher beantwortet werden, ob die Prämiendifferenzen auf Nachhaltigkeitsaspekte oder auf andere, rein finanzielle Faktoren zurückzuführen seien. Sie bestätige aber dennoch das Ergebnis der bisherigen wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen mit Finanzmodellen, welche die Risikoprämien aus mehreren Faktoren erklären würden: Diese Analysen würden mehrheitlich darauf hindeuten, dass die Nachhaltigkeitsanalyse Anlegern in Unternehmensanleihen eine Reduktion von Verlustrisiken ermögliche. Es seien zum Thema aber sicherlich noch weitergehende Untersuchungen erforderlich, um die bisherigen Ergebnisse zu erhärten. (29.03.2012/alc/a/a)
Eine einfache Vergleichsberechnung der Bank komme zum Schluss, dass die Risikoprämien von nachhaltigen Emittenten während der Finanzkrise deutlich tiefer gelegen hätten, als die der nicht-nachhaltigen Emittenten.
Im Gegensatz zu Aktien stehe bei Investitionen in Anleihen eher die Risikoperspektive als die Rendite im Vordergrund. Doch gebe es hierzu nur wenige statistische Analysen; keine gebe es bislang für den Nachhaltigkeitsansatz der Bank Sarasin. Jetzt sei ein erster Schritt unternommen und eine einfache Analyse der Risikoprämien von Unternehmensanleihen aus dem Universum der von der Bank Sarasin bewerteten Unternehmen zwischen Januar 2006 und September 2011 durchgeführt worden. Dabei habe sich folgendes Muster gezeigt: In der Finanzkrise hätten sich die Credit Default Swaps (CDS, Kreditausfallversicherungen) der nachhaltigen Unternehmen besser halten können. Dieser Risikoprämienvorteil sei in den meisten Wirtschaftssektoren bis 2011 bestehen geblieben; die nachhaltigen Unternehmen hätten von geringeren Risikoprämien profitiert.
Mit einer einfachen Vergleichsberechnung könne nicht sicher beantwortet werden, ob die Prämiendifferenzen auf Nachhaltigkeitsaspekte oder auf andere, rein finanzielle Faktoren zurückzuführen seien. Sie bestätige aber dennoch das Ergebnis der bisherigen wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen mit Finanzmodellen, welche die Risikoprämien aus mehreren Faktoren erklären würden: Diese Analysen würden mehrheitlich darauf hindeuten, dass die Nachhaltigkeitsanalyse Anlegern in Unternehmensanleihen eine Reduktion von Verlustrisiken ermögliche. Es seien zum Thema aber sicherlich noch weitergehende Untersuchungen erforderlich, um die bisherigen Ergebnisse zu erhärten. (29.03.2012/alc/a/a)


