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Weitere Zinsschritte in Tschechien unwahrscheinlich
21.06.19 10:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Kommentare von Mitgliedern der Tschechischen Zentralbank deuten darauf hin, dass weitere Zinsanhebungen noch nicht vom Tisch sind, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die schwache Tschechische Krone sowie die weiterhin hohe Inflation sprächen dafür. So habe die Inflation im Mai mit 3 Prozent schon zum zweiten Mal in diesem Jahr am oberen Rand des Zielbereichs der Notenbank von 1 bis 3 Prozent gelegen. Gegen einen Zinsschritt spreche hingegen die momentane Wirtschaftsentwicklung außerhalb Tschechiens. Das nachlassende globale Wachstum könnte die exportorientierte tschechische Wirtschaft noch belasten. Daher sollte die Geldpolitik auch mögliche Lockerungsmaßnahmen in Betracht ziehen, falls diese Risiken eintreten würden.
Wir rechnen für dieses Jahr allerdings mit keiner weiteren Zinsänderung mehr, so die Deutsche Bank AG. Die bereits eingeleitete Straffung der Geldpolitik im Frühjahr habe für die nötige Abkühlung in der zuvor überhitzten tschechischen Wirtschaft gesorgt. Die starke Lohnentwicklung habe zu einer regen Konsumnachfrage geführt, was den Preisdruck erhöht habe. Für dieses Jahr rechnen wir zudem mit einem etwas niedrigeren Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent, nach zuvor 2,9 Prozent letztes Jahr, so die Deutsche Bank AG. Der Kurs der Tschechischen Krone zum Euro sollte sich vor diesem Hintergrund in den nächsten zwölf Monaten kaum bewegen. (21.06.2019/alc/a/a)
Die schwache Tschechische Krone sowie die weiterhin hohe Inflation sprächen dafür. So habe die Inflation im Mai mit 3 Prozent schon zum zweiten Mal in diesem Jahr am oberen Rand des Zielbereichs der Notenbank von 1 bis 3 Prozent gelegen. Gegen einen Zinsschritt spreche hingegen die momentane Wirtschaftsentwicklung außerhalb Tschechiens. Das nachlassende globale Wachstum könnte die exportorientierte tschechische Wirtschaft noch belasten. Daher sollte die Geldpolitik auch mögliche Lockerungsmaßnahmen in Betracht ziehen, falls diese Risiken eintreten würden.
Wir rechnen für dieses Jahr allerdings mit keiner weiteren Zinsänderung mehr, so die Deutsche Bank AG. Die bereits eingeleitete Straffung der Geldpolitik im Frühjahr habe für die nötige Abkühlung in der zuvor überhitzten tschechischen Wirtschaft gesorgt. Die starke Lohnentwicklung habe zu einer regen Konsumnachfrage geführt, was den Preisdruck erhöht habe. Für dieses Jahr rechnen wir zudem mit einem etwas niedrigeren Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent, nach zuvor 2,9 Prozent letztes Jahr, so die Deutsche Bank AG. Der Kurs der Tschechischen Krone zum Euro sollte sich vor diesem Hintergrund in den nächsten zwölf Monaten kaum bewegen. (21.06.2019/alc/a/a)


