Wege, um dem Inflationsrisiko entgegen zu wirken


23.01.19 15:30
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Zwar ist 2019 noch jung, doch schon jetzt gibt es in den finanziellen Medien eine Vielzahl an Themen, die es wirklich in sich haben. Allein zum Thema "Brexit" könnten wir tagelang schreiben, Punkte gibt es ja sicherlich genug. Allerdings möchten wir hier das Thema von einem Winke begutachten, der vielleicht noch nicht ausreichend behandelt wurde - wie Sie im Falle eines ungesicherten Brexits im März dennoch international gute Renditen auf den Finanzmärkten erzielen können.

Unterschiedliche Investitionsarten


Einer der sichersten Wege, um Ihre Investitionswege auszureizen, ist, nicht nur in den eigenen Landesgrenzen zu gucken; zwar gibt es auch in Deutschland eine Vielzahl an interessanter Anlegemöglichkeiten, aber besonders die anderen Euroländer haben eine Menge zu bieten. Zudem müssen Sie dabei auch keine Währungsaktionen durchführen, denn im Euroland gilt die gleiche Währung.

Länder wie das benachbarte Holland sind mit einer strikten, aber gleichzeitig flexiblen Geldanlage für all jene interessant, die sich bei den momentan eher faden Zinsen in Deutschland nach mehr Action sehnen. Fonds aus den Niederlanden beziehen sich dabei in eine große Menge an unterschiedlicher Firmen und Gesellschaften, die oft Zinsen um niedrigen einstelligen Bereich anbieten. Zudem sind unsere Nachbarn oftmals kulanter, was das Beenden von Anleihen und Anlagen betrifft, was für Sie bedeutet, dass Sie auch kurzfristiger anlegen können. Besonders bei Anlagen, die nur marginal über dem aktuellen Inflationslevel liegen, kann es hier durchaus interessant werden.

Risiken streuen


Ein normales Inflationslevel liegt bei 2% pro Jahr. Das bedeutet, Ihr Geld verliert pro Jahr 2% an Wert. Um dem entgegen zu wirken, sollten Sie sich nach Investitionen umsehen, die Ihnen mehr einbringen, ohne dabei gleichzeitig ein zu großes Risiko auf Ausfall zu sein. Wir sind daher immer daran interessiert, so breit wie möglich in investieren.

Abgesehen von den bereits oben genannten Fonds aus der Niederlands, gibt es auch in anderen Ländern Europas viele gute Wege, um mit wenig Risiko anzulegen. Da gibt es zum einen Festgeldanlagen, die meist europaweit zu 100% bis zu der Gesamtanlagesumme von 100.000€ abgesichert sind - sind sie es nicht, dann raten wir von dieser Anlage ab! Festgelder sind erzkonservative Anlagen, meist auf viele Jahre angelegt und mit Renditen um 2-4%; hiermit kann sich zwar keine goldene Nase verdienen, aber ohne Risiko dem steigenden Inflationsrisiko entgegenwirken.

Aber wie bereits erwähnt, sind breit gestreute Anlagen meist viel sinniger, denn damit kann man die eigene Strategie aufbauen und sich so den finanziellen Unsicherheiten der Welt entgegen stellen. Tagesgeld, genauso wie Optionen und Aktien sind dabei andere Methoden, um das eigenen Geld zu mehren, allerdings gibt es natürlich viel mehr Risiken zu beachten.

Um bei den Aktien zu bleiben: aktuell in der Hochphase der Brexitverhandlungen gibt es unzählige Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals, die von den vagen Aussagen der britischen Regierung profitieren könnten - oder eben nicht. Daher empfehlen wir, sich mit Aktienkäufen von der Insel ein wenig zurückzuhalten, mindestens aber nicht das ganze Portfolio dahingehend zu riskieren. Zum gleichen Zeitpunkt aber können die anderen Finanzhauptstädte Europas - Amsterdam oder Frankfurt am Main, um nur zwei zu nennen - von den sich verändernden Gegebenheiten profitieren, etwa durch die Stärkung der eigenen Märkte.

Kleiner Tipp von uns: schauen Sie sich mal den Wechselkurs des britischen Pfunds zum Euro an - wer in den vergangenen Wochen und Monaten die politischen Verhandlungen intensiver verfolgt hat, der wird feststellen, dass der Euro konstant zunimmt; was auf Dauer auch ein positives Zeichen für die Inflation in der Eurozone darstellt. Daher lohnt es, das Investitionsportfolio breitflächig anzulegen. (23.01.2019/alc/a/a)