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Heute im Fokus: Notenbanksitzungen, Konjunktur, Inflation
27.04.26 08:55
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die verkürzte Handelswoche hat es in sich. Es stehen wichtige Konjunktur- und Inflationszahlen an sowie zahlreiche Notenbanksitzungen, so die Analysten der Helaba.
Geldpolitische Veränderungen werde es wohl nicht geben. Bei der FOMC-Sitzung am Mittwoch zeichne sich eine unveränderte Zinspolitik ab. Die Mehrheit der Notenbanker, einschließlich Fed-Präsident Powell, wolle wegen des kriegsbedingten Inflationsanstiegs vorerst auf Zinssenkungen verzichten. Auch marktseitig werde ein Schritt nahezu ausgeschlossen, was auch damit zu erklären sei, dass die Konjunktur in den USA einen widerstandsfähigen Eindruck hinterlasse. Dies werde wohl auch in der BIP-Schätzung des ersten Quartals zum Ausdruck kommen. Etwas anders sei die Situation bei der Europäischen Zentralbank (Zinsentscheidung Donnerstag), die wegen der Verfehlung des Inflationsziels zunehmend unter Druck gerate. Handlungsbereitschaft werde zwar signalisiert, viele EZB-Vertreter wollten aber nicht voreilig sein und zunächst weitere Daten abwarten. Insofern wäre ein Schritt auf der Sitzung Mitte Juni möglich, denn dann lägen vonseiten des EZB-Stabs auch die neuen Inflations- und Wachstumsprojektionen vor.
Die Bank von England stehe ebenfalls unter Handlungsdruck, werde aber wohl noch abwarten, wie sich die Lage in Nahost entwickle und ob die hohen Energiepreise nachgeben. Diese würden inflationär wirken und mit Blick auf die vorläufigen Verbraucherpreise des laufenden Monats, die in Deutschland (Mittwoch) und anderen großen Euro-Ländern sowie für die gesamte Eurozone (Donnerstag) anstünden, würden voraussichtlich weitere Anstiege verzeichnet. Gleichzeitig werde die konjunkturelle Entwicklung gedämpft, was in den Wachstumsraten des ersten Quartals in Deutschland (Donnerstag) und anderen Ländern der Eurozone aber noch nicht zum Ausdruck kommen dürfte. Die Erwartungen sollten dennoch nicht zu hoch gesteckt werden. Fazit: Konjunktur- und Inflationssorgen würden präsent bleiben, die Notenbanken würden zunächst abwarten. (27.04.2026/alc/a/a)
Geldpolitische Veränderungen werde es wohl nicht geben. Bei der FOMC-Sitzung am Mittwoch zeichne sich eine unveränderte Zinspolitik ab. Die Mehrheit der Notenbanker, einschließlich Fed-Präsident Powell, wolle wegen des kriegsbedingten Inflationsanstiegs vorerst auf Zinssenkungen verzichten. Auch marktseitig werde ein Schritt nahezu ausgeschlossen, was auch damit zu erklären sei, dass die Konjunktur in den USA einen widerstandsfähigen Eindruck hinterlasse. Dies werde wohl auch in der BIP-Schätzung des ersten Quartals zum Ausdruck kommen. Etwas anders sei die Situation bei der Europäischen Zentralbank (Zinsentscheidung Donnerstag), die wegen der Verfehlung des Inflationsziels zunehmend unter Druck gerate. Handlungsbereitschaft werde zwar signalisiert, viele EZB-Vertreter wollten aber nicht voreilig sein und zunächst weitere Daten abwarten. Insofern wäre ein Schritt auf der Sitzung Mitte Juni möglich, denn dann lägen vonseiten des EZB-Stabs auch die neuen Inflations- und Wachstumsprojektionen vor.
Die Bank von England stehe ebenfalls unter Handlungsdruck, werde aber wohl noch abwarten, wie sich die Lage in Nahost entwickle und ob die hohen Energiepreise nachgeben. Diese würden inflationär wirken und mit Blick auf die vorläufigen Verbraucherpreise des laufenden Monats, die in Deutschland (Mittwoch) und anderen großen Euro-Ländern sowie für die gesamte Eurozone (Donnerstag) anstünden, würden voraussichtlich weitere Anstiege verzeichnet. Gleichzeitig werde die konjunkturelle Entwicklung gedämpft, was in den Wachstumsraten des ersten Quartals in Deutschland (Donnerstag) und anderen Ländern der Eurozone aber noch nicht zum Ausdruck kommen dürfte. Die Erwartungen sollten dennoch nicht zu hoch gesteckt werden. Fazit: Konjunktur- und Inflationssorgen würden präsent bleiben, die Notenbanken würden zunächst abwarten. (27.04.2026/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


