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Was kümmert die US-Finanzpolitik der Rest der Welt?
29.01.18 17:23
IKB Deutsche Industriebank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Jüngste Aussagen der US-Regierung über die Vorteile eines schwachen US-Dollar haben für Bewegung auf den Devisenmärkten und zu Verärgerung bei der EZB gesorgt, so die Analysten der IKB Deutsche Industriebank AG.
Dabei zeige die Geschichte, dass eine "America First"-Politik nicht erst von der Trump-Administration verfolgt werde, sondern bereits bei früheren US-Regierungen auf der Agenda gestanden habe.
Auch die Politik der FED unterscheide sich nicht viel von der anderer Notenbanken, die sich in Krisenzeiten ebenfalls wenig Gedanken über die Konsequenzen ihrer Politik für andere Staaten und Währungen machen würden. Entscheidend sei, dass es angesichts der aktuell positiven US-Konjunkturentwicklung keinen Handlungsbedarf für die FED gebe, die aktuelle US-Dollar-Schwäche zu unterstützen.
Bleibe die US-Konjunktur stabil, werde auch die EZB Raum finden, sich von der Notwendigkeit eines schwachen Euro-Kurses zu lösen. Bis dahin sei weniger entscheidend, wie weit der Euro noch aufwerte, sondern welche Gegenmaßnahmen von der EZB zu erwarten seien. (29.01.2018/alc/a/a)
Dabei zeige die Geschichte, dass eine "America First"-Politik nicht erst von der Trump-Administration verfolgt werde, sondern bereits bei früheren US-Regierungen auf der Agenda gestanden habe.
Auch die Politik der FED unterscheide sich nicht viel von der anderer Notenbanken, die sich in Krisenzeiten ebenfalls wenig Gedanken über die Konsequenzen ihrer Politik für andere Staaten und Währungen machen würden. Entscheidend sei, dass es angesichts der aktuell positiven US-Konjunkturentwicklung keinen Handlungsbedarf für die FED gebe, die aktuelle US-Dollar-Schwäche zu unterstützen.
Bleibe die US-Konjunktur stabil, werde auch die EZB Raum finden, sich von der Notwendigkeit eines schwachen Euro-Kurses zu lösen. Bis dahin sei weniger entscheidend, wie weit der Euro noch aufwerte, sondern welche Gegenmaßnahmen von der EZB zu erwarten seien. (29.01.2018/alc/a/a)


