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Volatiler August ohne großes Aufwärtspotenzial
03.08.20 16:00
Berenberg
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Der zähe Sommer hat bereits eingesetzt, so Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg.
Während die Aktienmärkte in den ersten drei Juli-Wochen gestiegen seien, auch dank einer besser als erwarteten Q2-Berichtssaison, sei es letzte Woche zu einer Korrektur gekommen / insbesondere in Europa. Die großen US-Technologiewerte hätten jedoch dank guter Quartalszahlen weiter zulegen können. Die politische Unsicherheit bleibe hoch, die positiven Wirtschaftsüberraschungen der letzten Monate dürften abebben und ein erneuter Lockdown aufgrund einer zweiten Corona-Welle wäre fatal für die globale Wirtschaft.
Zudem sei die August-Septemberphase häufig schwach für Aktien. Positive Treiber wären eine Einigung zum nächsten amerikanischen Fiskalpaket sowie eine positive Entwicklung bei einem Covid-19-Impfstoff. Die Experten würden einen volatilen August ohne großes Aufwärtspotenzial erwarten. Das weiterhin pessimistische Sentiment, die wenig offensive Positionierung vieler Anleger und die lockere Fiskal- und Geldpolitik dürften Rücksetzer jedoch begrenzen und würden die Experten mittelfristig positiv auf die Aktienmärkte blicken lassen.
Die Zentralbanken würden in die Sommerpause gehen. Die nächste monatliche Sitzung der FED und EZB werde erst wieder im September stattfinden. Lediglich die Bank of England tage im August. Eine Zinssenkung an dem Treffen (Donnerstag) erwarte der Markt jedoch nicht. Die Q2-Berichtssaison sei deutlich fortgeschritten. Auch wenn die Berichtssaison bis Ende August andauere, hätten bis Mitte August sowohl für den S&P 500 als auch für den STOXX 600 das Gros der Unternehmen berichtet.
In den USA würden diese Woche neben den Arbeitsmarkdaten am Donnerstag und Freitag der ISM-Einkaufsmanagerindex der Industrie und des Dienstleistungssektors (heute, bzw. Mittwoch) und die Juni-Auftragseingänge (Dienstag) veröffentlicht. Nächste Woche würden dann die Industrieproduktionsdaten (Juli), die Einzelhandelsumsätze (Juli) und das Verbrauchervertrauen (Aug.) folgen. An diesem Mittwoch würden der Service-PMI für China (Caixin), Italien und Spanien und am Freitag die Juni-Industrieproduktionsdaten für Deutschland und Frankreich veröffentlicht. (03.08.2020/alc/a/a)
Während die Aktienmärkte in den ersten drei Juli-Wochen gestiegen seien, auch dank einer besser als erwarteten Q2-Berichtssaison, sei es letzte Woche zu einer Korrektur gekommen / insbesondere in Europa. Die großen US-Technologiewerte hätten jedoch dank guter Quartalszahlen weiter zulegen können. Die politische Unsicherheit bleibe hoch, die positiven Wirtschaftsüberraschungen der letzten Monate dürften abebben und ein erneuter Lockdown aufgrund einer zweiten Corona-Welle wäre fatal für die globale Wirtschaft.
Die Zentralbanken würden in die Sommerpause gehen. Die nächste monatliche Sitzung der FED und EZB werde erst wieder im September stattfinden. Lediglich die Bank of England tage im August. Eine Zinssenkung an dem Treffen (Donnerstag) erwarte der Markt jedoch nicht. Die Q2-Berichtssaison sei deutlich fortgeschritten. Auch wenn die Berichtssaison bis Ende August andauere, hätten bis Mitte August sowohl für den S&P 500 als auch für den STOXX 600 das Gros der Unternehmen berichtet.
In den USA würden diese Woche neben den Arbeitsmarkdaten am Donnerstag und Freitag der ISM-Einkaufsmanagerindex der Industrie und des Dienstleistungssektors (heute, bzw. Mittwoch) und die Juni-Auftragseingänge (Dienstag) veröffentlicht. Nächste Woche würden dann die Industrieproduktionsdaten (Juli), die Einzelhandelsumsätze (Juli) und das Verbrauchervertrauen (Aug.) folgen. An diesem Mittwoch würden der Service-PMI für China (Caixin), Italien und Spanien und am Freitag die Juni-Industrieproduktionsdaten für Deutschland und Frankreich veröffentlicht. (03.08.2020/alc/a/a)


