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Vivendi-Anleihe: Solide Rendite von 3,72% einfahren
23.05.12 11:10
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN FR0011157742 / WKN A1GXTE) von Vivendi für eine interessante Alternative für den europäischen Corporate Bonds-Sektor.
Die Unternehmensanleihe sei mit einem attraktiven Kupon von 4,875% ausgestattet, laufe noch bis zum 30.11.2018 und weise eine Stückelung von 100.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 106,31% biete das Papier eine jährliche Rendite von 3,72%. Die Anleihe werde durch die Ratingagentur Moody's mit "Baa2" bewertet, was im unteren Investment-Grade-Bereich liege.
Vivendi ist ein Mischkonzern aus Frankreich, der über seine Töchter in den Bereichen Videospiele, Telekom- und Mobilfunkdienste, Musik und Pay-TV vertreten ist. Activision Blizzard ist zum Beispiel der weltweit führende Videospieleanbieter, die Universal Music Group ist das weltweit führende Musiklabel, Maroc Telecom Group ist der führende Telekomanbieter Marokkos, SFR ist der führende alternative Telekomanbieter in Frankreich, GVT ist der führende Telekom-Provider Brasiliens und die Canal+ Group der führende Pay-TV-Anbieter in Frankreich.
Vivendi habe in der letzten Woche Zahlen für das erste Quartal 2012 veröffentlicht. Demnach sei es zu einem Umsatzrückgang um 0,9% gegenüber Q1'2011 auf 7,1 Mrd. Euro gekommen, das EBITA habe sich um 4,9% auf 1,62 Mrd. Euro verringert und der bereinigte Nettogewinn sei um 13,4% auf 823 Mio. Euro gesunken.
Die einzelnen Töchter hätten sich unterschiedlich entwickelt. Während es bei SFR zu einem Rückgang um 274.000 bei den Mobilfunkkunden gekommen sei, hätten die Universal Music Group sowie GVT ihr EBITA um 47,8% bzw. um 28,9% steigern können. Die Canal+ Group sowie die Maroc Telecom Group hätten eine relativ stabile Ergebnisentwicklung gezeigt (-0,9%). Eher enttäuschend sei die Geschäftsentwicklung bei Activision Blizzard verlaufen. Bereinigt um die Entwicklung der Videospiele-Tochter hätte Vivendi den Umsatz um 1,7% und das EBITA um 1,9% gesteigert.
Die Guidance für das laufende Geschäftsjahr sei bekräftigt worden. So stelle der Vorstand von Vivendi weiterhin ein bereinigtes Nettoergebnis von mehr als 2,5 Mrd. Euro in Aussicht.
Nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research ist die Geschäftsentwicklung von Vivendi im Auftaktquartal solide gewesen. Kritisch sehe man die reduzierte Zahl Mobilfunkkunden bei SFR. Denn der negative Trend könnte anhalten, zumal mit Iliad nun ein neuer Konkurrent auf den französischen Markt gekommen sei. Dies könnte die Profitabilität bei SFR künftig deutlich mindern. Dagegen rechne man bei Activision Blizzard, Maroc Telecom Group und GVT künftig mit einer stabilen Ergebnisentwicklung, so dass die negativ zu erwartende Ergebnisentwicklung bei SFR kompensiert werden könnte. Grundsätzlich erwarte man für Vivendi eine stabile Geschäftsentwicklung.
Zuletzt habe die Ankündigung, die Ausschüttungsquote senken zu wollen, zu großer Verunsicherung geführt und den Aktienkurs belastet. So wolle Vivendi künftig nur noch zwischen 45% und 55% des bereinigten Nettogewinns ausschütten. Bisher sei die Vivendi-Aktie vor allem wegen ihrer hohen einstelligen Dividendenrendite beliebt gewesen.
Dennoch halten die Analysten von Anleihencheck Research Vivendi für einen solventen Schuldner, womit sich das Unternehmen für ein Anleihe-Investment bestens eignet. Immerhin biete die o.a. Anleihe eine sichere Rendite von 3,72%. Zuletzt hätten die Ratingagenturen nochmal ihr "BBB"- bzw. "Baa2"-Rating bei einem stabilen Ausblick bekräftigt. Lediglich die Stückelung der Anleihe von 100.000 Euro sei ein Manko. (Analyse vom 23.05.2012) (23.05.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Unternehmensanleihe sei mit einem attraktiven Kupon von 4,875% ausgestattet, laufe noch bis zum 30.11.2018 und weise eine Stückelung von 100.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 106,31% biete das Papier eine jährliche Rendite von 3,72%. Die Anleihe werde durch die Ratingagentur Moody's mit "Baa2" bewertet, was im unteren Investment-Grade-Bereich liege.
Vivendi ist ein Mischkonzern aus Frankreich, der über seine Töchter in den Bereichen Videospiele, Telekom- und Mobilfunkdienste, Musik und Pay-TV vertreten ist. Activision Blizzard ist zum Beispiel der weltweit führende Videospieleanbieter, die Universal Music Group ist das weltweit führende Musiklabel, Maroc Telecom Group ist der führende Telekomanbieter Marokkos, SFR ist der führende alternative Telekomanbieter in Frankreich, GVT ist der führende Telekom-Provider Brasiliens und die Canal+ Group der führende Pay-TV-Anbieter in Frankreich.
Vivendi habe in der letzten Woche Zahlen für das erste Quartal 2012 veröffentlicht. Demnach sei es zu einem Umsatzrückgang um 0,9% gegenüber Q1'2011 auf 7,1 Mrd. Euro gekommen, das EBITA habe sich um 4,9% auf 1,62 Mrd. Euro verringert und der bereinigte Nettogewinn sei um 13,4% auf 823 Mio. Euro gesunken.
Die einzelnen Töchter hätten sich unterschiedlich entwickelt. Während es bei SFR zu einem Rückgang um 274.000 bei den Mobilfunkkunden gekommen sei, hätten die Universal Music Group sowie GVT ihr EBITA um 47,8% bzw. um 28,9% steigern können. Die Canal+ Group sowie die Maroc Telecom Group hätten eine relativ stabile Ergebnisentwicklung gezeigt (-0,9%). Eher enttäuschend sei die Geschäftsentwicklung bei Activision Blizzard verlaufen. Bereinigt um die Entwicklung der Videospiele-Tochter hätte Vivendi den Umsatz um 1,7% und das EBITA um 1,9% gesteigert.
Nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research ist die Geschäftsentwicklung von Vivendi im Auftaktquartal solide gewesen. Kritisch sehe man die reduzierte Zahl Mobilfunkkunden bei SFR. Denn der negative Trend könnte anhalten, zumal mit Iliad nun ein neuer Konkurrent auf den französischen Markt gekommen sei. Dies könnte die Profitabilität bei SFR künftig deutlich mindern. Dagegen rechne man bei Activision Blizzard, Maroc Telecom Group und GVT künftig mit einer stabilen Ergebnisentwicklung, so dass die negativ zu erwartende Ergebnisentwicklung bei SFR kompensiert werden könnte. Grundsätzlich erwarte man für Vivendi eine stabile Geschäftsentwicklung.
Zuletzt habe die Ankündigung, die Ausschüttungsquote senken zu wollen, zu großer Verunsicherung geführt und den Aktienkurs belastet. So wolle Vivendi künftig nur noch zwischen 45% und 55% des bereinigten Nettogewinns ausschütten. Bisher sei die Vivendi-Aktie vor allem wegen ihrer hohen einstelligen Dividendenrendite beliebt gewesen.
Dennoch halten die Analysten von Anleihencheck Research Vivendi für einen solventen Schuldner, womit sich das Unternehmen für ein Anleihe-Investment bestens eignet. Immerhin biete die o.a. Anleihe eine sichere Rendite von 3,72%. Zuletzt hätten die Ratingagenturen nochmal ihr "BBB"- bzw. "Baa2"-Rating bei einem stabilen Ausblick bekräftigt. Lediglich die Stückelung der Anleihe von 100.000 Euro sei ein Manko. (Analyse vom 23.05.2012) (23.05.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
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