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Unsicherheiten unterstützen die Rentenmärkte
18.04.19 11:15
Weberbank
Berlin (www.anleihencheck.de) - Die Wirtschaftsdynamik kühlt sich weltweit ab, US-Präsident Trump nimmt Europa ins Visier und dann ist da noch Italien, so Alexander Lukas, CFA bei der Weberbank.
Zur Erinnerung: Im letzten Jahr habe Italien wochenlang mit Brüssel über das eigene Haushaltsdefizit gestritten. Am Ende habe Rom nachgegeben und die erwartete Neuverschuldung von 2,4 Prozent auf 2,04 Prozent gesenkt. Doch nun, nur wenige Monate später, habe Italien seine Wirtschaftsprognose von einem Prozent Wachstum für 2019 auf nur noch 0,2 Prozent reduziert und gleichzeitig die geplante Neuverschuldung auf den alten Wert von 2,4 Prozent angehoben. Was für eine Provokation inmitten der Brexit-Diskussionen!
Es wundert uns daher nicht, dass sichere Häfen wie deutsche Staatsanleihen gefragt bleiben, so die Analysten der Weberbank. In dieses Bild passe nicht, dass in diesem Jahr riskantere Rentenanlagen wie Unternehmens- oder Schwellenländeranleihen ebenfalls Kursgewinne verzeichnet hätten. Unternehmensanleihen niedriger Bonität hätten von diesem Trend in besonderem Maße profitiert. Wir erwarten keine Rezession, allenfalls eine Abschwächung der Dynamik, und finden die wirtschaftliche Situation der Schwellenländer und die fundamentale Lage der Unternehmen in Summe gut, so die Analysten der Weberbank. Daher sähen die Analysten die aktuellen Risikoaufschläge immer noch als attraktiv an, sodass sie diesen riskanteren Rentenanlagen den Vorzug geben würden. Aus Sicht der Analysten der Weberbank sei das Risiko bei als sicher geltenden deutschen Staatsanleihen hoch, dass Renditeanstiege zu Kursverlusten führen würden. Zur Erinnerung: Die Rendite für Laufzeiten unterhalb von zehn Jahren sei negativ. (18.04.2019/alc/a/a)
Zur Erinnerung: Im letzten Jahr habe Italien wochenlang mit Brüssel über das eigene Haushaltsdefizit gestritten. Am Ende habe Rom nachgegeben und die erwartete Neuverschuldung von 2,4 Prozent auf 2,04 Prozent gesenkt. Doch nun, nur wenige Monate später, habe Italien seine Wirtschaftsprognose von einem Prozent Wachstum für 2019 auf nur noch 0,2 Prozent reduziert und gleichzeitig die geplante Neuverschuldung auf den alten Wert von 2,4 Prozent angehoben. Was für eine Provokation inmitten der Brexit-Diskussionen!
Es wundert uns daher nicht, dass sichere Häfen wie deutsche Staatsanleihen gefragt bleiben, so die Analysten der Weberbank. In dieses Bild passe nicht, dass in diesem Jahr riskantere Rentenanlagen wie Unternehmens- oder Schwellenländeranleihen ebenfalls Kursgewinne verzeichnet hätten. Unternehmensanleihen niedriger Bonität hätten von diesem Trend in besonderem Maße profitiert. Wir erwarten keine Rezession, allenfalls eine Abschwächung der Dynamik, und finden die wirtschaftliche Situation der Schwellenländer und die fundamentale Lage der Unternehmen in Summe gut, so die Analysten der Weberbank. Daher sähen die Analysten die aktuellen Risikoaufschläge immer noch als attraktiv an, sodass sie diesen riskanteren Rentenanlagen den Vorzug geben würden. Aus Sicht der Analysten der Weberbank sei das Risiko bei als sicher geltenden deutschen Staatsanleihen hoch, dass Renditeanstiege zu Kursverlusten führen würden. Zur Erinnerung: Die Rendite für Laufzeiten unterhalb von zehn Jahren sei negativ. (18.04.2019/alc/a/a)


