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Ungarn: Keine Leitzinsänderung erwartet
23.07.19 12:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Ungarische Zentralbank muss bei der Inflationsentwicklung derzeit gegenläufige Effekte im Auge behalten, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Preissteigernd wirke die noch immer starke heimische Wirtschaft, dämpfend hingegen die nachlassende ausländische Nachfrage. Im Juni habe die Inflationsrate mit 3,4 Prozent leicht unter den Erwartungen gelegen. Hauptgrund sei zwar der niedrige Ölpreis gewesen, es scheine aber, als ob die Teuerungsrate auch in der Breite ihre Spitze erreicht haben könnte. Für das Gesamtjahr rechnet die Deutsche Bank mit einer Inflation von 3,1 Prozent, leicht unter der Erwartung der Ungarischen Zentralbank, die 3,2 Prozent prognostiziert. Ein Eingreifen scheine derzeit also nicht nötig. Sowohl für die heutige wie auch für die nächste Sitzung im August rechnen die Analysten der Deutsche Bank AG mit keiner Leitzinsänderung. Im weiteren Verlauf des zweiten Halbjahres werde die Zentralbank die Datenlage voraussichtlich eng im Auge behalten und flexibel auf die Entwicklung reagieren. Der Forint, der gegenüber dem Euro seit Monatsbeginn um 0,6 Prozent abgewertet habe, werde in den kommenden Wochen stabil erwartet. (23.07.2019/alc/a/a)
Preissteigernd wirke die noch immer starke heimische Wirtschaft, dämpfend hingegen die nachlassende ausländische Nachfrage. Im Juni habe die Inflationsrate mit 3,4 Prozent leicht unter den Erwartungen gelegen. Hauptgrund sei zwar der niedrige Ölpreis gewesen, es scheine aber, als ob die Teuerungsrate auch in der Breite ihre Spitze erreicht haben könnte. Für das Gesamtjahr rechnet die Deutsche Bank mit einer Inflation von 3,1 Prozent, leicht unter der Erwartung der Ungarischen Zentralbank, die 3,2 Prozent prognostiziert. Ein Eingreifen scheine derzeit also nicht nötig. Sowohl für die heutige wie auch für die nächste Sitzung im August rechnen die Analysten der Deutsche Bank AG mit keiner Leitzinsänderung. Im weiteren Verlauf des zweiten Halbjahres werde die Zentralbank die Datenlage voraussichtlich eng im Auge behalten und flexibel auf die Entwicklung reagieren. Der Forint, der gegenüber dem Euro seit Monatsbeginn um 0,6 Prozent abgewertet habe, werde in den kommenden Wochen stabil erwartet. (23.07.2019/alc/a/a)


