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Ungarische Notenbank wartet weiter ab
08.07.25 11:17
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Industrieproduktion in Ungarn legte im April nach einem schwachen Vormonat unerwartet um 1,5 Prozent zum März zu, der Marktkonsens hatte wegen der Unsicherheiten in der Zollpolitik einen Rückgang um 0,5 Prozent erwartet, so die Analysten von Postbank Research.
Der Einkaufsmanagerindex der Industrie sei im Mai marginal von 50,2 auf 50,1 Punkte gesunken und damit gerade so in der Expansionszone geblieben.
Der private Konsum habe im April unerwartet deutlich zugelegt, nämlich um 5,0% zum Vorjahresmonat, nachdem das Umsatzplus im März von 0,4 auf 0,8% aufwärts revidiert worden sei.
Die Brutto-Lohnzuwächse hätten im April kräftig von 8,4% im März auf 9,8% zugelegt - erwartet worden sei "lediglich" ein Anstieg um 8,3%. Die Arbeitslosenquote sei im Mai von 4,4 auf 4,3% gesunken.
Im Mai sei die Inflationsrate von 4,2 auf 4,4% geklettert - 0,1 Prozentpunkte stärker als im Marktkonsens erwartet. Die Notenbank habe somit auch Ende Juni eine weiterhin abwartende Haltung signalisiert und den Leitzins bei 6,5% belassen. Man rechne aktuell mit einer Wiederaufnahme der Zinssenkungen im dritten Quartal.
Der Ungarische Forint (HUF) habe sich im Juni stabilisiert und sei zuletzt unter die Marke von EUR/HUF 400 gestiegen - trotz Spannungen zwischen der EU-Kommission und der Regierung. Auf Sicht von sechs Monaten könnte er sich jedoch wieder etwas abschwächen. (Währungsbulletin Juli 2025) (08.07.2025/alc/a/a)
Der Einkaufsmanagerindex der Industrie sei im Mai marginal von 50,2 auf 50,1 Punkte gesunken und damit gerade so in der Expansionszone geblieben.
Die Brutto-Lohnzuwächse hätten im April kräftig von 8,4% im März auf 9,8% zugelegt - erwartet worden sei "lediglich" ein Anstieg um 8,3%. Die Arbeitslosenquote sei im Mai von 4,4 auf 4,3% gesunken.
Im Mai sei die Inflationsrate von 4,2 auf 4,4% geklettert - 0,1 Prozentpunkte stärker als im Marktkonsens erwartet. Die Notenbank habe somit auch Ende Juni eine weiterhin abwartende Haltung signalisiert und den Leitzins bei 6,5% belassen. Man rechne aktuell mit einer Wiederaufnahme der Zinssenkungen im dritten Quartal.
Der Ungarische Forint (HUF) habe sich im Juni stabilisiert und sei zuletzt unter die Marke von EUR/HUF 400 gestiegen - trotz Spannungen zwischen der EU-Kommission und der Regierung. Auf Sicht von sechs Monaten könnte er sich jedoch wieder etwas abschwächen. (Währungsbulletin Juli 2025) (08.07.2025/alc/a/a)


