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US-Zinswende ante portas
19.08.15 08:47
Alte Leipziger Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Seit geraumer Zeit fragen sich die Investoren weltweit auch, wann die US-Notenbank Federal Reserve (FED) ihre Leitzinswende vollziehen wird, so die Experten der Alte Leipziger Trust.
Am Markt gelte es durchaus als ausgemacht, dass die erste Zinsanhebung seit fast zehn Jahren bald, und damit noch in diesem Jahr, erfolgen sollte. Hierdurch würden die Zinsen erstmals seit Ende 2008 ihr Rekordtief bei null bis 0,25% verlassen. Für ein baldiges Handeln (Zinserhöhung im September oder Dezember 2015) spreche der Umstand, dass auch die Juli-Arbeitsmarktdaten keine Verschlechterung der US-Konjunktur signalisiert hätten. Genau eine solche Verschlechterung wäre es, die die FED gegebenenfalls noch dazu verleiten könnte, den Termin für die Leitzinserhöhung nach hinten zu verlagern.
Nach den Angaben des US-Arbeitsministeriums vom 7. August seien im Juli 215.000 neue Stellen geschaffen worden, während die Arbeitslosenquote mit 5,3% weiterhin niedrig geblieben sei. Die sich abzeichnende Zinswende in den USA sei an der Wall Street mit wenig Begeisterung aufgenommen worden. Vielmehr habe der Leitindex Dow Jones Industrial zwischenzeitlich eine Negativserie mit sieben Verlusttagen in Folge verbuchen müssen. Eine solche Negativserie habe der Dow zuletzt im Jahr 2011 erlebt. Diese temporäre Marktschwäche habe sich auch auf die Entwicklung der Aktienindices auf der anderen Seite des Atlantiks negativ ausgewirkt.
So habe der deutsche Aktienindex (DAX 30) nicht die Entspannung in der Griechenland-Krise oder einige durch die Euro-Schwäche begünstigte Quartalsberichte zum zweiten Quartal nutzen und jüngst verloren gegangenes Terrain zurückerobern können. (Ausgabe August 2015) (19.08.2015/alc/a/a)
Am Markt gelte es durchaus als ausgemacht, dass die erste Zinsanhebung seit fast zehn Jahren bald, und damit noch in diesem Jahr, erfolgen sollte. Hierdurch würden die Zinsen erstmals seit Ende 2008 ihr Rekordtief bei null bis 0,25% verlassen. Für ein baldiges Handeln (Zinserhöhung im September oder Dezember 2015) spreche der Umstand, dass auch die Juli-Arbeitsmarktdaten keine Verschlechterung der US-Konjunktur signalisiert hätten. Genau eine solche Verschlechterung wäre es, die die FED gegebenenfalls noch dazu verleiten könnte, den Termin für die Leitzinserhöhung nach hinten zu verlagern.
Nach den Angaben des US-Arbeitsministeriums vom 7. August seien im Juli 215.000 neue Stellen geschaffen worden, während die Arbeitslosenquote mit 5,3% weiterhin niedrig geblieben sei. Die sich abzeichnende Zinswende in den USA sei an der Wall Street mit wenig Begeisterung aufgenommen worden. Vielmehr habe der Leitindex Dow Jones Industrial zwischenzeitlich eine Negativserie mit sieben Verlusttagen in Folge verbuchen müssen. Eine solche Negativserie habe der Dow zuletzt im Jahr 2011 erlebt. Diese temporäre Marktschwäche habe sich auch auf die Entwicklung der Aktienindices auf der anderen Seite des Atlantiks negativ ausgewirkt.
So habe der deutsche Aktienindex (DAX 30) nicht die Entspannung in der Griechenland-Krise oder einige durch die Euro-Schwäche begünstigte Quartalsberichte zum zweiten Quartal nutzen und jüngst verloren gegangenes Terrain zurückerobern können. (Ausgabe August 2015) (19.08.2015/alc/a/a)


