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US-Verbraucherpreise besser ausgefallen als erwartet!


10.08.22 14:56
Der Aktionär

Kulmbach (www.anleihencheck.de) - Die Verbraucherpreise in den USA haben im Juli gegenüber dem Vorjahr um 8,5 Prozent zugelegt und sind damit besser ausgefallen als erwartet, so Jan Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär".

Der DAX und der Dow Jones-Future hätten nach den Zahlen in einer ersten Reaktion leicht nach oben tendiert. Bereits im Vorfeld hätten Marktbeobachter damit gerechnet, dass sich die Inflation im Juli wegen sinkender Benzinpreise etwas abgeschwächt habe.

Konkret sei der Consumer Price Index (CPI) in den USA im Juli um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Ökonomen hätten hingegen mit 8,7 Prozent gerechnet. Die Kernrate habe in des bei 5,9 Prozent und damit auf Vormonatsniveau gelegen. Hier habe die Prognose zuvor hingegen ein Plus von 6,1 Prozent gelautet.

Der DAX habe in einer ersten Reaktion leichte Kursgewinne verbucht und auf 13.675 Punkte zugelegt. Damit behaupte sich der deutsche Leitindex weiter über der wichtigen 13.500-Punkte-Marke sowie der 50-Tage-Linie, die aktuell 13.320 Zählern verlaufe und als Indikator für den kurzfristigen Trend gelte. An den US-Märkten zeichne sich derweil ein freundlicher Handelsstart ab. Der Dow Jones-Future habe mit leichten Kursgewinnen auf die frischen Inflationszahlen reagiert und sich auf 32.812 Zähler verteuert.

Die Inflation in den USA habe wohl ihren Höhepunkt erreicht. Die Notenbanken könnten deshalb etwas Tempo bei der Zinswende rausnehmen. Das sei gut für die Aktienkurse.

Mit Material von dpa-AFX

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