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US-Unternehmensanleihen sind attraktiver geworden
26.04.22 11:00
Merck Finck
München (www.anleihencheck.de) - Die FED dürfte ihre Leitzinsen in den kommenden Monaten stärker anheben als zu Beginn des Jahres gedacht, so Robin Beugels, Leiter Investment Management von Merck Finck a Quintet Private Bank.
Die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank würden mit einer Erhöhung um 50 Basispunkte bereits bei der nächsten Sitzung im Mai rechnen. Zudem würden sie erwarten, dass auch die EZB und die Bank of England in diesem Jahr mit Leitzinserhöhungen beginnen beziehungsweise diese fortsetzen würden, auch wenn sie die Zinssätze weiterhin auf einem niedrigen Niveau halten würden. Sollten sich Wachstum und Inflation abschwächen, werde die geldpolitische Straffung in späteren Jahresverlauf allerdings behutsamer ausfallen. Davon würden die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank gegenwärtig ausgehen. Zumindest eine Rezession, die durch eine zu aggressive Straffung ausgelöst werden könnte, ließe sich dadurch wohl vermeiden. Insgesamt würden die Risiken einer Rezession für Europa höher als für die USA bleiben.
Die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank stellen sich die Frage, was dies für ihre Asset Allocation bedeute. Der starke Anstieg der weltweiten Zinsen habe die Anleihemärkte in den letzten Wochen belastet. Inzwischen sei eine deutliche Straffung der Geldpolitik der FED eingepreist. Das habe insbesondere US-Investmentgrade-Anleihen attraktiver werden lassen. Die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank hätten daher vor kurzem ihre Untergewichtung in US-Investmentgrade-Anleihen reduziert, während sie die Untergewichtung in Euro-Staatsanleihen, die immer noch relativ wenig Rendite abwerfen würden, verstärkt hätten.
Gleichzeitig würden die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank ihre moderate "Risk-on"-Allokation beibehalten. Ihre bevorzugten Regionen würden die USA bei Aktien und Schwellenländer bei Aktien und Unternehmensanleihen bleiben. Insbesondere würden die Experten Hochzinsanleihen aus Asien und Staatsanleihen aus den Schwellenländern in Hartwährung bevorzugen. Untergewichtet bleiben würden Anleihen mit niedrigeren Renditen, wie zum Beispiel britische und Euro-Staatsanleihen sowie noch leicht US-Investmentgrade-Anleihen. (26.04.2022/alc/a/a)
Die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank würden mit einer Erhöhung um 50 Basispunkte bereits bei der nächsten Sitzung im Mai rechnen. Zudem würden sie erwarten, dass auch die EZB und die Bank of England in diesem Jahr mit Leitzinserhöhungen beginnen beziehungsweise diese fortsetzen würden, auch wenn sie die Zinssätze weiterhin auf einem niedrigen Niveau halten würden. Sollten sich Wachstum und Inflation abschwächen, werde die geldpolitische Straffung in späteren Jahresverlauf allerdings behutsamer ausfallen. Davon würden die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank gegenwärtig ausgehen. Zumindest eine Rezession, die durch eine zu aggressive Straffung ausgelöst werden könnte, ließe sich dadurch wohl vermeiden. Insgesamt würden die Risiken einer Rezession für Europa höher als für die USA bleiben.
Die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank stellen sich die Frage, was dies für ihre Asset Allocation bedeute. Der starke Anstieg der weltweiten Zinsen habe die Anleihemärkte in den letzten Wochen belastet. Inzwischen sei eine deutliche Straffung der Geldpolitik der FED eingepreist. Das habe insbesondere US-Investmentgrade-Anleihen attraktiver werden lassen. Die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank hätten daher vor kurzem ihre Untergewichtung in US-Investmentgrade-Anleihen reduziert, während sie die Untergewichtung in Euro-Staatsanleihen, die immer noch relativ wenig Rendite abwerfen würden, verstärkt hätten.
Gleichzeitig würden die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank ihre moderate "Risk-on"-Allokation beibehalten. Ihre bevorzugten Regionen würden die USA bei Aktien und Schwellenländer bei Aktien und Unternehmensanleihen bleiben. Insbesondere würden die Experten Hochzinsanleihen aus Asien und Staatsanleihen aus den Schwellenländern in Hartwährung bevorzugen. Untergewichtet bleiben würden Anleihen mit niedrigeren Renditen, wie zum Beispiel britische und Euro-Staatsanleihen sowie noch leicht US-Investmentgrade-Anleihen. (26.04.2022/alc/a/a)


