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US-Arbeitsmarktbericht bestätigt Geldpolitik der FED
06.05.19 10:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der unerwartet hohe Anstieg der europäischen Inflation auf 1,7 Prozent im April, unweit des Zwei-Prozent-Zielwerts der EZB, beendete am Freitag eine Woche guter Daten für den Euro, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Wie bei der zuvor veröffentlichten Inflationsrate für Deutschland dürfte aber auch die europäische Teuerung durch die Lage der Osterfeiertage beeinflusst worden sein. Da Ostern letztes Jahr im März und dieses Jahr im April gelegen habe, sei es vermutlich zu preislichen Verzerrungen gekommen, insbesondere bei Reisen und Freizeitangeboten. Während in den USA der ISM-Dienstleistungsindex enttäuscht habe, habe der Arbeitsmarktbericht auch nur auf den ersten Blick stark gewirkt. Zwar spreche ein unerwartet deutlicher Zuwachs neu geschaffener Stellen für eine weiterhin robuste wirtschaftliche Entwicklung. Die Arbeitslosenquote sei mit 3,6 Prozent auf ein 49-Jahres-Tief gefallen. Die niedrigere Arbeitslosenquote sei jedoch auf einen Rückgang der Erwerbsquote von 63 auf 62,8 Prozent zurückzuführen gewesen. Die Lohnentwicklung habe mit einem Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat erneut die Erwartungen enttäuscht. Damit liefere der Arbeitsmarktbericht wenig Anzeichen für einen steigenden Inflationsdruck und dürfte die FED in ihrer abwartenden Haltung bestätigen. (06.05.2019/alc/a/a)
Wie bei der zuvor veröffentlichten Inflationsrate für Deutschland dürfte aber auch die europäische Teuerung durch die Lage der Osterfeiertage beeinflusst worden sein. Da Ostern letztes Jahr im März und dieses Jahr im April gelegen habe, sei es vermutlich zu preislichen Verzerrungen gekommen, insbesondere bei Reisen und Freizeitangeboten. Während in den USA der ISM-Dienstleistungsindex enttäuscht habe, habe der Arbeitsmarktbericht auch nur auf den ersten Blick stark gewirkt. Zwar spreche ein unerwartet deutlicher Zuwachs neu geschaffener Stellen für eine weiterhin robuste wirtschaftliche Entwicklung. Die Arbeitslosenquote sei mit 3,6 Prozent auf ein 49-Jahres-Tief gefallen. Die niedrigere Arbeitslosenquote sei jedoch auf einen Rückgang der Erwerbsquote von 63 auf 62,8 Prozent zurückzuführen gewesen. Die Lohnentwicklung habe mit einem Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat erneut die Erwartungen enttäuscht. Damit liefere der Arbeitsmarktbericht wenig Anzeichen für einen steigenden Inflationsdruck und dürfte die FED in ihrer abwartenden Haltung bestätigen. (06.05.2019/alc/a/a)


