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USA: Zinssenkungspfad im Fokus der Märkte
29.09.25 08:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate stieg im August ebenso erwartungsgemäß von 2,7 auf 2,9 Prozent, wie die Kerninflation bei 3,1 Prozent verharrte, so die Analysten von Postbank Research.
Die PCE-Kernrate sei im Juli von 2,8 auf 2,9 Prozent geklettert.
Nach dem sehr schwachen Arbeitsmarktreport für den Juli habe auch der Folgereport nicht für Erleichterung gesorgt. Der Stellenaufbau habe mit 22.000 weit unterhalb der Prognosen gelegen, erneut seien zudem die beiden Vormonate abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei auf 4,3 Prozent gestiegen, die Gehälter um 3,7 Prozent zum Vorjahr. Die Anzahl der neugeschaffenen Stellen von April 2024 bis März 2025 sei um 911.000 kräftig nach unten revidiert worden.
Der ISM-Index der Industrie sei im August moderat auf 48,7 Punkte gestiegen, wobei der Subindex der Beschäftigung mit 43,8 Punkten weiterhin sehr schwach bleibe. Der Index für Dienstleistungen habe im August von 50,1 auf 52,0 Punkte zugelegt. Auch hier habe die Beschäftigungskomponente enttäuscht.
Die Indikatoren des Verbrauchervertrauens des Conference Boards und derjenige der Uni of Michigan hätten sich zuletzt leicht eingetrübt.
Die FED habe am 17. September erwartungsgemäß die Leitzinsen um 25 Basispunkt gesenkt, die "Dots" würden zwei weitere mögliche Senkungen 2025 signalisieren. An den Swapmärkten würden 405 bp bis Jahresende und 100 bp bis Juli 2026 eingepreist.
Nachdem der US-Dollar am 17. September unmittelbar nach der FED-Sitzung auf ein Vier-Jahres-Tief zum Euro bei 1,1918 gefallen sei, habe er sich leicht erholt. In den kommenden sechs Monaten dürfte der EUR/USD-Kurs in Richtung 1,21 steigen. (Währungsbulletin Oktober 2025) (29.09.2025/alc/a/a)
Die PCE-Kernrate sei im Juli von 2,8 auf 2,9 Prozent geklettert.
Nach dem sehr schwachen Arbeitsmarktreport für den Juli habe auch der Folgereport nicht für Erleichterung gesorgt. Der Stellenaufbau habe mit 22.000 weit unterhalb der Prognosen gelegen, erneut seien zudem die beiden Vormonate abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei auf 4,3 Prozent gestiegen, die Gehälter um 3,7 Prozent zum Vorjahr. Die Anzahl der neugeschaffenen Stellen von April 2024 bis März 2025 sei um 911.000 kräftig nach unten revidiert worden.
Die Indikatoren des Verbrauchervertrauens des Conference Boards und derjenige der Uni of Michigan hätten sich zuletzt leicht eingetrübt.
Die FED habe am 17. September erwartungsgemäß die Leitzinsen um 25 Basispunkt gesenkt, die "Dots" würden zwei weitere mögliche Senkungen 2025 signalisieren. An den Swapmärkten würden 405 bp bis Jahresende und 100 bp bis Juli 2026 eingepreist.
Nachdem der US-Dollar am 17. September unmittelbar nach der FED-Sitzung auf ein Vier-Jahres-Tief zum Euro bei 1,1918 gefallen sei, habe er sich leicht erholt. In den kommenden sechs Monaten dürfte der EUR/USD-Kurs in Richtung 1,21 steigen. (Währungsbulletin Oktober 2025) (29.09.2025/alc/a/a)


