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USA: Konjunkturverlangsamung und anhaltend niedrige Inflation dürften die FED zu Leitzinssenkungen bewegen
14.06.19 09:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Märkte warten gespannt auf das G20-Treffen in Osaka Ende des Monats, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Mit einer Einigung zwischen US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi werde allerdings nicht gerechnet, bestenfalls mit weiteren Verhandlungsrunden. Die Unsicherheit belaste derweil die Bereitschaft der US-Unternehmen zu neuen Investitionen und Personaleinstellungen und beeinflusse dadurch zunehmend die Realwirtschaft. Die enttäuschenden Zahlen zu den neu geschaffenen Stellen im letzten US-Arbeitsmarktbericht sowie gestern der überraschend starke Anstieg der Arbeitslosenanträge auf ein Fünfwochenhoch würden diesen Eindruck verstärken. Aufgrund der negativen Auswirkungen auf Investitionen und Konsum erwartet die Deutsche Bank 2019 inzwischen nur noch ein Wachstum der US-Wirtschaft um 1,9 Prozent.
Diese Konjunkturverlangsamung sowie die anhaltend niedrige Inflation dürften die FED zu Leitzinssenkungen bewegen. Sollten die Handelsstreitigkeiten weiter eskalieren, wären sogar bis zu drei Leitzinssenkungen möglich. Allerdings seien die Zentralbanken weltweit bereits seit Jahresbeginn zur Lockerung ihrer Geldpolitik übergegangen, auch in Europa dürfte das Niedrigzinsumfeld weiter anhalten. Selbst bei einer Reduzierung der US-Leitzinsen um 75 Basispunkte dürfte der US-Dollar daher seine Stütze durch ein hohes Zinsdifferenzial nicht verlieren. (14.06.2019/alc/a/a)
Mit einer Einigung zwischen US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi werde allerdings nicht gerechnet, bestenfalls mit weiteren Verhandlungsrunden. Die Unsicherheit belaste derweil die Bereitschaft der US-Unternehmen zu neuen Investitionen und Personaleinstellungen und beeinflusse dadurch zunehmend die Realwirtschaft. Die enttäuschenden Zahlen zu den neu geschaffenen Stellen im letzten US-Arbeitsmarktbericht sowie gestern der überraschend starke Anstieg der Arbeitslosenanträge auf ein Fünfwochenhoch würden diesen Eindruck verstärken. Aufgrund der negativen Auswirkungen auf Investitionen und Konsum erwartet die Deutsche Bank 2019 inzwischen nur noch ein Wachstum der US-Wirtschaft um 1,9 Prozent.
Diese Konjunkturverlangsamung sowie die anhaltend niedrige Inflation dürften die FED zu Leitzinssenkungen bewegen. Sollten die Handelsstreitigkeiten weiter eskalieren, wären sogar bis zu drei Leitzinssenkungen möglich. Allerdings seien die Zentralbanken weltweit bereits seit Jahresbeginn zur Lockerung ihrer Geldpolitik übergegangen, auch in Europa dürfte das Niedrigzinsumfeld weiter anhalten. Selbst bei einer Reduzierung der US-Leitzinsen um 75 Basispunkte dürfte der US-Dollar daher seine Stütze durch ein hohes Zinsdifferenzial nicht verlieren. (14.06.2019/alc/a/a)
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