USA: Inflation-Kernrate und Empire State Index heizen Zinsfantasien an


16.01.25 10:07
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Mit gestrigem Tag lag der Fokus in den USA auf der Veröffentlichung der Verbraucherpreise, sowie des Empire State Index, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Betrachte man in erster Linie die Verbraucherpreise, insbesondere die Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahresmonat, sei hier ein Anstieg von 2,7% auf 2,9% verzeichnet worden. Von Seiten der Analysten sei dieser Schritt jedoch antizipiert worden. Bei der Kernrate sei ein leichter Rückgang auf 3,2% gemeldet worden. Sei eine weitere zeitnahe Zinssenkung wohl doch nicht ganz ausgeschlossen? Ein weiteres Indiz dafür habe der Empire State Index geliefert. Der von der US-Notenbank durchgeführte und publizierte Index spiegele die Umfrageergebnisse unter Unternehmen bezüglich der künftigen Entwicklung von Auftragseingängen, Absatzzahlen, Mitarbeiterkennzahlen etc.

Betrachte man die jüngsten Umfragewerte im produzierenden Gewerbe hätten diese mit -12,6 Punkten deutlich unter den Werten der Vorperiode (0,2) und der Prognose (3,0) gelegen. Etwaige Zinssenkungsfantasien hätten den USD unter Druck gebracht, wodurch der EUR/USD-Kurs an der Marke von 1,0300 kratze. (16.01.2025/alc/a/a)