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UK: Anleiherenditen im Rampenlicht
09.09.25 11:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In dieser Woche wird eine breite Palette von Wirtschaftsdaten veröffentlicht, vom BIP über die Industrie- und gewerbliche Produktion, die Leistungszahlen für den Bausektor, den Dienstleistungsindex bis hin zu den Inflationserwartungen, berichten die Analysten von Postbank Research.
Da diese Daten mit den Erwartungen der Marktteilnehmer übereinstimmen dürften, solle der Schwerpunkt weiterhin auf den Rentenmärkten liegen. Die Renditen langfristiger Anleihen seien weltweit gestiegen, und die Renditen 30-jähriger britischer Staatsanleihen hätten am Dienstag letzter Woche mit 5,72 % ein 27-Jahreshoch erreicht. Obwohl technische Gründe wie die Umschichtung von Pensionsfonds in weniger langfristige Finanzprodukte zu der stärkeren Veränderung im Vereinigten Königreich beigetragen haben könnten, scheine ein kurzfristiger Rückgang auf deutlich niedrigere Renditen unwahrscheinlich. Abgesehen von Inflationsängsten dürfte die Kombination aus Neuemissionen und quantitativer Straffung (QT) die Form der Renditekurve beeinflussen. Während sich die Markterwartungen für die nächste Zinssenkung auf April 2026 verschoben hätten, solle es interessant sein, im Laufe des Monats mehr über die QT-Pläne der Bank of England zu erfahren.
Der jüngste starke Anstieg der Renditen langfristiger Anleihen stehe derzeit im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Die Kombination aus Inflation, Anleiheemissionen und quantitativer Straffung werde wahrscheinlich zu weiteren Veränderungen der Renditekurve führen. (Ausgabe vom 08.09.2025) (09.09.2025/alc/a/a)
Da diese Daten mit den Erwartungen der Marktteilnehmer übereinstimmen dürften, solle der Schwerpunkt weiterhin auf den Rentenmärkten liegen. Die Renditen langfristiger Anleihen seien weltweit gestiegen, und die Renditen 30-jähriger britischer Staatsanleihen hätten am Dienstag letzter Woche mit 5,72 % ein 27-Jahreshoch erreicht. Obwohl technische Gründe wie die Umschichtung von Pensionsfonds in weniger langfristige Finanzprodukte zu der stärkeren Veränderung im Vereinigten Königreich beigetragen haben könnten, scheine ein kurzfristiger Rückgang auf deutlich niedrigere Renditen unwahrscheinlich. Abgesehen von Inflationsängsten dürfte die Kombination aus Neuemissionen und quantitativer Straffung (QT) die Form der Renditekurve beeinflussen. Während sich die Markterwartungen für die nächste Zinssenkung auf April 2026 verschoben hätten, solle es interessant sein, im Laufe des Monats mehr über die QT-Pläne der Bank of England zu erfahren.
Der jüngste starke Anstieg der Renditen langfristiger Anleihen stehe derzeit im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Die Kombination aus Inflation, Anleiheemissionen und quantitativer Straffung werde wahrscheinlich zu weiteren Veränderungen der Renditekurve führen. (Ausgabe vom 08.09.2025) (09.09.2025/alc/a/a)


