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Tschechien: Steigende Inflation + nachlassende Dynamik = konstanter Zins
31.01.20 08:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Abermals sank die Industrieproduktion im November in Tschechien um 3,2 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Zugleich habe der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Dezember mit 43,6 Punkten tief im kontraktiven Bereich verharrt.
Die Schwäche des Verarbeitenden Gewerbes der Eurozone, allen voran in Deutschland, scheine sich immer stärker auf die tschechische Wirtschaft auszuwirken.
Die Arbeitslosenquote habe zum Jahresende bei 2,9 Prozent gelegen. Die herrschende Knappheit auf dem Arbeitsmarkt könnte jedoch wegen der abnehmenden Konjunkturdynamik etwas nachlassen.
Die Inflationsrate sei abermals angestiegen und habe im Dezember 3,2 Prozent erreicht. Der Markt habe mit einem Niveau von 3,1 Prozent gerechnet, die tschechische Nationalbank sogar nur mit 2,9 Prozent. Damit habe die Teuerung für das Gesamtjahr 2019 bei 2,8 Prozent gelegen - der höchste Stand seit 2012.
Die schwächere Konjunktur auf der einen und der hohe Preisdruck auf der anderen Seite würden unterm Strich für einen vorerst stabilen Leitzins sprechen. Die Marktakteure am Geldmarkt, an dem zuvor noch eine Leitzinssenkung eingepreist worden sei, würden ebenfalls für die nächsten Monate von einem unveränderten Leitzins ausgehen.
Der EUR/CZK (Tschechische Krone)-Wechselkurs von aktuell 25,23 (Stand: 28.01.2020) sollte sich kaum verändern und auf Jahressicht bei 25,50 liegen. (Ausgabe Februar 2020) (31.01.2020/alc/a/a)
Zugleich habe der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Dezember mit 43,6 Punkten tief im kontraktiven Bereich verharrt.
Die Schwäche des Verarbeitenden Gewerbes der Eurozone, allen voran in Deutschland, scheine sich immer stärker auf die tschechische Wirtschaft auszuwirken.
Die Inflationsrate sei abermals angestiegen und habe im Dezember 3,2 Prozent erreicht. Der Markt habe mit einem Niveau von 3,1 Prozent gerechnet, die tschechische Nationalbank sogar nur mit 2,9 Prozent. Damit habe die Teuerung für das Gesamtjahr 2019 bei 2,8 Prozent gelegen - der höchste Stand seit 2012.
Die schwächere Konjunktur auf der einen und der hohe Preisdruck auf der anderen Seite würden unterm Strich für einen vorerst stabilen Leitzins sprechen. Die Marktakteure am Geldmarkt, an dem zuvor noch eine Leitzinssenkung eingepreist worden sei, würden ebenfalls für die nächsten Monate von einem unveränderten Leitzins ausgehen.
Der EUR/CZK (Tschechische Krone)-Wechselkurs von aktuell 25,23 (Stand: 28.01.2020) sollte sich kaum verändern und auf Jahressicht bei 25,50 liegen. (Ausgabe Februar 2020) (31.01.2020/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


