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Trump bringt FED in Bredouille
05.08.19 11:25
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der US-Arbeitsmarkt zeigt noch keine Schwäche, auch im Juli wurden 164.000 neue Stellen geschaffen, die Arbeitslosenrate war mit 3,7 Prozent weiter niedrig und die Löhne verzeichneten mit einem Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einen respektablen Anstieg, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Am Markt habe am Freitag allerdings ein anderes Thema überwogen: Alles habe sich weiterhin um die Ausweitung der US-Strafzölle gegen chinesische Importe gedreht, welche ab dem 1. September mit einer Rate von zehn Prozent auf die verbleibenden 300 Milliarden US-Dollar Importvolumen ausgeweitet werden sollten. Diesmal würden auch Konsumgüter nicht verschont, darunter Handys im Wert von 44 Milliarden US-Dollar und Computer-Hardware in Wert von 37 Milliarden US-Dollar. Ob der US-Konsument darüber besonders erfreut sein werde, lasse sich zumindest bezweifeln, die FED würde der Strafzoll allerdings in eine Bredouille bringen. Denn einerseits werde der Zoll die Preise erhöhen und damit die Inflation anheizen, was eine weitere Leitzinssenkung erschwere. Andererseits vergrößere er die von der FED genannten internationalen Risiken und konjunkturellen Probleme. Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar habe sich daher zum Ende der Woche für ein klares Unentschieden entschieden und kaum verändert gehandelt. (05.08.2019/alc/a/a)
Am Markt habe am Freitag allerdings ein anderes Thema überwogen: Alles habe sich weiterhin um die Ausweitung der US-Strafzölle gegen chinesische Importe gedreht, welche ab dem 1. September mit einer Rate von zehn Prozent auf die verbleibenden 300 Milliarden US-Dollar Importvolumen ausgeweitet werden sollten. Diesmal würden auch Konsumgüter nicht verschont, darunter Handys im Wert von 44 Milliarden US-Dollar und Computer-Hardware in Wert von 37 Milliarden US-Dollar. Ob der US-Konsument darüber besonders erfreut sein werde, lasse sich zumindest bezweifeln, die FED würde der Strafzoll allerdings in eine Bredouille bringen. Denn einerseits werde der Zoll die Preise erhöhen und damit die Inflation anheizen, was eine weitere Leitzinssenkung erschwere. Andererseits vergrößere er die von der FED genannten internationalen Risiken und konjunkturellen Probleme. Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar habe sich daher zum Ende der Woche für ein klares Unentschieden entschieden und kaum verändert gehandelt. (05.08.2019/alc/a/a)


