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Südafrika: Inflation am unteren Rand des Zielbands der Notenbank
30.07.20 09:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Trotz steigender Infektionszahlen, schwacher Konjunkturdaten und fiskalischer Risiken hat sich der Südafrikanische Rand in den vergangenen Wochen vergleichsweise stabil entwickelt, so die Analysten von Postbank Research.
Positiv für die Währung dürfte sich die unerwartet gute Entwicklung der Außenhandelsbilanz ausgewirkt haben. Südafrika habe im ersten Quartal 2020 das erste Mal seit 17 Jahren wieder einen Überschuss in der Leistungsbilanz verzeichnet. Dies sei vor allem einem Rückgang der Importe zu verdanken gewesen, der sich im zweiten Quartal wegen der Lockdown-Maßnahmen noch einmal verstärkt haben sollte. Dementsprechend könnte sich der Leistungsbilanzsaldo weiter verbessert haben. Südafrikas Handelsbilanz habe aber auch vom Anstieg der Rohstoffpreise profitiert. Bei wichtigen Exportgütern wie Gold, Platin und Eisenerz seien die Preise zuletzt auf neue Höchststände gestiegen.
Auch nach der Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte durch die Notenbank bleibe das Zinsniveau in Südafrika vergleichsweise hoch, was den Rand zusätzlich stütze. Risiken für den Rand würden eher von einer möglichen Aufstockung der Anleihekäufe durch die Notenbank ausgehen, um die Finanzierung des zu erwartenden, hohen Staatsdefizits zu erleichtern. Die gestern veröffentlichten Inflationszahlen würden einer geldpolitischen Lockerung auf jeden Fall nicht im Wege stehen. Mit 2,2 Prozent befinde sich die Inflation am unteren Rand des Zielbands der Notenbank. (30.07.2020/alc/a/a)
Positiv für die Währung dürfte sich die unerwartet gute Entwicklung der Außenhandelsbilanz ausgewirkt haben. Südafrika habe im ersten Quartal 2020 das erste Mal seit 17 Jahren wieder einen Überschuss in der Leistungsbilanz verzeichnet. Dies sei vor allem einem Rückgang der Importe zu verdanken gewesen, der sich im zweiten Quartal wegen der Lockdown-Maßnahmen noch einmal verstärkt haben sollte. Dementsprechend könnte sich der Leistungsbilanzsaldo weiter verbessert haben. Südafrikas Handelsbilanz habe aber auch vom Anstieg der Rohstoffpreise profitiert. Bei wichtigen Exportgütern wie Gold, Platin und Eisenerz seien die Preise zuletzt auf neue Höchststände gestiegen.
Auch nach der Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte durch die Notenbank bleibe das Zinsniveau in Südafrika vergleichsweise hoch, was den Rand zusätzlich stütze. Risiken für den Rand würden eher von einer möglichen Aufstockung der Anleihekäufe durch die Notenbank ausgehen, um die Finanzierung des zu erwartenden, hohen Staatsdefizits zu erleichtern. Die gestern veröffentlichten Inflationszahlen würden einer geldpolitischen Lockerung auf jeden Fall nicht im Wege stehen. Mit 2,2 Prozent befinde sich die Inflation am unteren Rand des Zielbands der Notenbank. (30.07.2020/alc/a/a)
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