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Steigende Marktzinsen gehen mit Kursverlusten einher
10.09.19 12:30
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Die Rendite einer zehnjährigen Bundesanleihe hat ihren historischen Tiefpunkt von knapp -0,75 Prozent p.a. überwunden und auf -0,58 Prozent p.a. zugelegt, so Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL.
Im Umkehrschluss habe der fiktive Kurs einer entsprechenden Bundesanleihe - gemessen an der Wertentwicklung des Euro Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) - um knapp drei Prozent (von 179,5 auf 174,5) nachgegeben. Dadurch werde das Dilemma für Besitzer von verzinslichen Wertpapieren verdeutlicht: steigende Marktzinsen würden mit Kursverlusten einhergehen. In Zeiten der Negativzinsen könnten diese nicht durch anteilige Kupons kompensiert werden. Trotz Zinsanstieg verbleibe die aktuelle Rendite tief im roten Bereich. Vorerst sei diese Marktbewegung nicht mehr als eine technische Gegenbewegung nach dem außergewöhnlich schnellen Zinsverfall seit Anfang Mai.
Die EZB-Sitzung am Donnerstag werde für die weitere Entwicklung ausschlaggebend sein. Fast sicher werde mit einer weiteren Senkung des Einlagenzinses für Banken auf -0,5 oder sogar -0,6 Prozent p.a. gerechnet. Sollte EZB-Präsident Draghi allerdings keine Neuauflage des Wertpapierkaufprogramms ankündigen, wäre ein weiterer Zinsanstieg kurzfristig wahrscheinlich. Da die Nulllinie jedoch so schnell nicht wieder erreicht werden dürfte, würden die Zeiten für Anleger schwierig bleiben. (10.09.2019/alc/a/a)
Im Umkehrschluss habe der fiktive Kurs einer entsprechenden Bundesanleihe - gemessen an der Wertentwicklung des Euro Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) - um knapp drei Prozent (von 179,5 auf 174,5) nachgegeben. Dadurch werde das Dilemma für Besitzer von verzinslichen Wertpapieren verdeutlicht: steigende Marktzinsen würden mit Kursverlusten einhergehen. In Zeiten der Negativzinsen könnten diese nicht durch anteilige Kupons kompensiert werden. Trotz Zinsanstieg verbleibe die aktuelle Rendite tief im roten Bereich. Vorerst sei diese Marktbewegung nicht mehr als eine technische Gegenbewegung nach dem außergewöhnlich schnellen Zinsverfall seit Anfang Mai.
Die EZB-Sitzung am Donnerstag werde für die weitere Entwicklung ausschlaggebend sein. Fast sicher werde mit einer weiteren Senkung des Einlagenzinses für Banken auf -0,5 oder sogar -0,6 Prozent p.a. gerechnet. Sollte EZB-Präsident Draghi allerdings keine Neuauflage des Wertpapierkaufprogramms ankündigen, wäre ein weiterer Zinsanstieg kurzfristig wahrscheinlich. Da die Nulllinie jedoch so schnell nicht wieder erreicht werden dürfte, würden die Zeiten für Anleger schwierig bleiben. (10.09.2019/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3192 € | 125,717 € | -0,3978 € | -0,32% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


