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Rentenmarkt schwächelt: Warum dem Bund-Future der Ausbruch misslingt
23.04.26 08:41
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Stimmung an den Finanzmärkten war gestern erneut geprägt von Verunsicherung und Anspannung, so die Analysten der Helaba.
Trotz der verlängerten Waffenruhe sei nicht klar, ob und wann die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan auf höchster Ebene wieder aufgenommen würden. Zudem sei auch völlig offen, ob diese einen nachhaltigen Friedensschluss und eine Öffnung der Straße von Hormus zur Folge haben würden. Der europäische Ölpreis pendle seit Tagen um 95USD/Fass und damit auf einem weiterhin als erhöht zu bezeichnenden Niveau. Entsprechend sei von Euphorie an den anderen Marktsegmenten kaum etwas zu spüren. Am Morgen würden die Ölnotierungen erneut steigen.
Der Rentenmarkt habe seit Beginn des Monats im Vergleich zu Aktienkursen und EUR/USD schon nur schwach zugelegt und sei auch gestern in der Defensive geblieben. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei im frühen Handel nicht in der Lage gewesen, sich oberhalb der 21-Tagelinie (125,42) zu halten und ein Ausbruch auf der Oberseite (über das 38,2%-Erholungslevel bei 126,26 und das Impulshoch bei 126,64) rücke in weitere Ferne. Die Indikatorenlage sei uneinheitlich. MACD und Stochastic würden oberhalb ihrer Signallinien noch anziehen, während der DMI nicht auf Kauf habe wechseln können. Rücksetzer sollten daher nicht ausgeschlossen werden. Haltemarken würden sich bei 125,06/11 sowie bei 124,64 und am Kontrakttief bei 124,25 finden.
Im Verhältnis zum US-Dollar konsolidiere der Euro weiter unterhalb des Impulshochs (1,1849) und des 61,8%-Erholungslevels (1,1825). Das technische Bild habe begonnen, sich einzutrüben. So stehe der MACD zwar noch knapp auf Kauf, wie auch der DMI, er habe aber an Schwung verloren. Der Stochastic sei bereits unter seine Signallinie gesunken. Die Zone der gleitenden Durchschnitte (1,1655/1,1710) stehe im Test, noch aber sei kein nachhaltiger Durchbruch zu konstatieren und so würden Anstiegschancen gewahrt bleiben. Jenseits der oben genannten Hürden entstünde Raum bis in den Bereich um 1,1920. Unterhalb der Unterstützungszone wäre Raum bis 1,15 eröffnet. (23.04.2026/alc/a/a)
Trotz der verlängerten Waffenruhe sei nicht klar, ob und wann die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan auf höchster Ebene wieder aufgenommen würden. Zudem sei auch völlig offen, ob diese einen nachhaltigen Friedensschluss und eine Öffnung der Straße von Hormus zur Folge haben würden. Der europäische Ölpreis pendle seit Tagen um 95USD/Fass und damit auf einem weiterhin als erhöht zu bezeichnenden Niveau. Entsprechend sei von Euphorie an den anderen Marktsegmenten kaum etwas zu spüren. Am Morgen würden die Ölnotierungen erneut steigen.
Der Rentenmarkt habe seit Beginn des Monats im Vergleich zu Aktienkursen und EUR/USD schon nur schwach zugelegt und sei auch gestern in der Defensive geblieben. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei im frühen Handel nicht in der Lage gewesen, sich oberhalb der 21-Tagelinie (125,42) zu halten und ein Ausbruch auf der Oberseite (über das 38,2%-Erholungslevel bei 126,26 und das Impulshoch bei 126,64) rücke in weitere Ferne. Die Indikatorenlage sei uneinheitlich. MACD und Stochastic würden oberhalb ihrer Signallinien noch anziehen, während der DMI nicht auf Kauf habe wechseln können. Rücksetzer sollten daher nicht ausgeschlossen werden. Haltemarken würden sich bei 125,06/11 sowie bei 124,64 und am Kontrakttief bei 124,25 finden.
Im Verhältnis zum US-Dollar konsolidiere der Euro weiter unterhalb des Impulshochs (1,1849) und des 61,8%-Erholungslevels (1,1825). Das technische Bild habe begonnen, sich einzutrüben. So stehe der MACD zwar noch knapp auf Kauf, wie auch der DMI, er habe aber an Schwung verloren. Der Stochastic sei bereits unter seine Signallinie gesunken. Die Zone der gleitenden Durchschnitte (1,1655/1,1710) stehe im Test, noch aber sei kein nachhaltiger Durchbruch zu konstatieren und so würden Anstiegschancen gewahrt bleiben. Jenseits der oben genannten Hürden entstünde Raum bis in den Bereich um 1,1920. Unterhalb der Unterstützungszone wäre Raum bis 1,15 eröffnet. (23.04.2026/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3955 € | 125,5072 € | -0,1116 € | -0,09% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


