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Staatsanleiherenditen mehrheitlich gesunken
04.05.12 09:56
BayernLB
München (www.anleihencheck.de) - Die Renditen auf Staatsanleihen der im Fokus der Staatsschuldenkrise stehenden Länder sind im Wochenverlauf, trotz überwiegend enttäuschender Konjunkturdaten, per saldo mehrheitlich gesunken, so die Analysten der BayernLB.
Die Renditen auf spanische und italienische Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten zum Wochenschluss wieder deutlich unter 6% gelegen. Als Erfolg gewertet worden sei die Auktion von 3- und 5-jährigen spanischen Anleihen am Mittwoch, über die die Regierung insgesamt 2,5 Mrd. Euro am Markt eingesammelt habe. Unterstützend dürfte dabei gewirkt haben, dass die spanische Wirtschaftsleistung im ersten Quartal etwas weniger stark geschrumpft sei als erwartet (-0,3%).
Die Renditen und Risikoprämien italienischer Staatsanleihen seien im Wochenverlauf sogar recht deutlich zurückgegangen, obwohl die Konjunkturdaten sehr schwach ausgefallen seien. So sei der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im April um 4,1 auf 43,8 Punkte gefallen und deute einen spürbaren Rückgang der Wirtschaftsleistung auch im zweiten Quartal an.
Auch die Arbeitsmarktdaten hätten enttäuscht. So sei die Arbeitslosenquote im März erneut gestiegen und habe mit 9,8% deutlich über den Markterwartungen gelegen. Als Reaktion auf den erfolgreichen Schuldenschnitt Griechenlands sei dessen Rating von Standard & Poor's auf CCC angehoben worden. Angesichts der anhaltenden Zweifel an der Reformfähigkeit und dem Reformwillen des Landes sei eine Marktreaktion jedoch, wie zu erwarten, ausgeblieben. Einzig die Risikoprämien auf portugiesische Anleihen seien im Wochenverlauf etwas gestiegen, nachdem sie seit Anfang April zwischenzeitlich um mehr als 2 Prozentpunkte gefallen seien. (04.05.2012/alc/a/a)
Die Renditen auf spanische und italienische Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten zum Wochenschluss wieder deutlich unter 6% gelegen. Als Erfolg gewertet worden sei die Auktion von 3- und 5-jährigen spanischen Anleihen am Mittwoch, über die die Regierung insgesamt 2,5 Mrd. Euro am Markt eingesammelt habe. Unterstützend dürfte dabei gewirkt haben, dass die spanische Wirtschaftsleistung im ersten Quartal etwas weniger stark geschrumpft sei als erwartet (-0,3%).
Die Renditen und Risikoprämien italienischer Staatsanleihen seien im Wochenverlauf sogar recht deutlich zurückgegangen, obwohl die Konjunkturdaten sehr schwach ausgefallen seien. So sei der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im April um 4,1 auf 43,8 Punkte gefallen und deute einen spürbaren Rückgang der Wirtschaftsleistung auch im zweiten Quartal an.
Auch die Arbeitsmarktdaten hätten enttäuscht. So sei die Arbeitslosenquote im März erneut gestiegen und habe mit 9,8% deutlich über den Markterwartungen gelegen. Als Reaktion auf den erfolgreichen Schuldenschnitt Griechenlands sei dessen Rating von Standard & Poor's auf CCC angehoben worden. Angesichts der anhaltenden Zweifel an der Reformfähigkeit und dem Reformwillen des Landes sei eine Marktreaktion jedoch, wie zu erwarten, ausgeblieben. Einzig die Risikoprämien auf portugiesische Anleihen seien im Wochenverlauf etwas gestiegen, nachdem sie seit Anfang April zwischenzeitlich um mehr als 2 Prozentpunkte gefallen seien. (04.05.2012/alc/a/a)


