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Staatsanleihen: Inflations- und Zinssorgen setzen dem Markt zu
21.09.22 09:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Marktteilnehmer warten mit Spannung auf die heutige FOMC-Entscheidung, so die Analysten der Helaba.
Wichtig seien neben der zu erwartenden Zinserhöhung auch die neuen Projektionen der FOMC-Mitglieder. Am Geldmarkt werde der Zinsgipfel Anfang des zweiten Quartals 2023 bei etwa 4,5% gesehen. Es sei kaum davon auszugehen, dass der Median der "Dot Plots" dieses Niveau noch überschreite. Bisher sähen die FOMC-Mitglieder im Median ein Leitzinsniveau von 3,75% Ende 2023. Daher könnte der Euro die Chance bekommen, sich zu stabilisieren, und der Druck auf den Rentenmarkt könnte etwas nachlassen.
Inflations- und Zinssorgen hätten den Markt für Staatsanleihen zugesetzt. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden wieder über 1,90% und damit 1,2%-Punkte höher als noch Anfang August rentieren. Zweijährige Papiere seien seit dieser Zeit um etwa 155 Bp auf zuletzt gut 1,70% gestiegen - der 10/2-Spread sei zeitweise auf 15 Bp gefallen - das niedrigste Niveau seit Anfang 2021. Mit Blick auf den richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei auf den intakten Abwärtstrendkanal verwiesen, der seit Anfang August existiere und mit dem neuen Impuls- und Kontrakttief (140,53) bestätigt worden sei. (21.09.2022/alc/a/a)
Wichtig seien neben der zu erwartenden Zinserhöhung auch die neuen Projektionen der FOMC-Mitglieder. Am Geldmarkt werde der Zinsgipfel Anfang des zweiten Quartals 2023 bei etwa 4,5% gesehen. Es sei kaum davon auszugehen, dass der Median der "Dot Plots" dieses Niveau noch überschreite. Bisher sähen die FOMC-Mitglieder im Median ein Leitzinsniveau von 3,75% Ende 2023. Daher könnte der Euro die Chance bekommen, sich zu stabilisieren, und der Druck auf den Rentenmarkt könnte etwas nachlassen.
Inflations- und Zinssorgen hätten den Markt für Staatsanleihen zugesetzt. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden wieder über 1,90% und damit 1,2%-Punkte höher als noch Anfang August rentieren. Zweijährige Papiere seien seit dieser Zeit um etwa 155 Bp auf zuletzt gut 1,70% gestiegen - der 10/2-Spread sei zeitweise auf 15 Bp gefallen - das niedrigste Niveau seit Anfang 2021. Mit Blick auf den richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei auf den intakten Abwärtstrendkanal verwiesen, der seit Anfang August existiere und mit dem neuen Impuls- und Kontrakttief (140,53) bestätigt worden sei. (21.09.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


