Erweiterte Funktionen
Spanien ringt um Bankenkapitalisierung
30.05.12 16:49
BayernLB
München (www.anleihencheck.de) - Die deutschen Verbraucherpreise sind nach vorläufigen Berechnungen auf Basis der Daten von 6 Bundesländern im Mai etwas stärker als erwartet gefallen (-0,2% ggü. Vm; 1,9% ggü. Vj.), so die Analysten der BayernLB.
Fallende Ölpreise (Brent: -7,5% im Mai) seien der maßgebliche Treiber gewesen. Ansonsten hätten die Kapitalnöte der spanischen Bankia und die Diskussion über Finanzierungsalternativen zur Rekapitalisierung der spanischen Banken die Schlagzeilen und das Rentenmarktgeschehen dominiert. Spanien erwäge nun die Mittelbeschaffung über Privatisierungen, nachdem ein früherer Plan von der EZB abgelehnt worden sei. Hinzu seien schwache spanische Daten zu Einzelhandelsumsatz (Apr/real: -11,3% ggü. Vj.) und Budgetdefizit gekommen (Jan-Apr: -25 Mrd. EUR).
Entgegen gestrigen Marktspekulationen plane China laut Xinhua kein weiteres großvolumiges Konjunkturprogramm. Entsprechend schwache asiatische Aktienmärkte und feste US-Treasuries sollten heute den Bundmarkt stützen. Der Marktfokus bleibe auf der Euro-Staatsschuldenkrise; unter anderem veröffentliche die EU-Kommission das Ergebnis der Prüfung der nationalen Haushaltspläne im Rahmen des Europäischen Semesters.
In den USA stünden die Häusermarktdaten der zweiten Reihe im Fokus.
Beim Euro-Raum Industrievertrauen für Mai rechnen die Analysten der BayernLB nach überraschend negativ ausgefallenen Frühindikatoren (ifo, INSEE, PMI) mit einem Rückgang auf -10,1 Punkte. (30.05.2012/alc/a/a)
Fallende Ölpreise (Brent: -7,5% im Mai) seien der maßgebliche Treiber gewesen. Ansonsten hätten die Kapitalnöte der spanischen Bankia und die Diskussion über Finanzierungsalternativen zur Rekapitalisierung der spanischen Banken die Schlagzeilen und das Rentenmarktgeschehen dominiert. Spanien erwäge nun die Mittelbeschaffung über Privatisierungen, nachdem ein früherer Plan von der EZB abgelehnt worden sei. Hinzu seien schwache spanische Daten zu Einzelhandelsumsatz (Apr/real: -11,3% ggü. Vj.) und Budgetdefizit gekommen (Jan-Apr: -25 Mrd. EUR).
In den USA stünden die Häusermarktdaten der zweiten Reihe im Fokus.
Beim Euro-Raum Industrievertrauen für Mai rechnen die Analysten der BayernLB nach überraschend negativ ausgefallenen Frühindikatoren (ifo, INSEE, PMI) mit einem Rückgang auf -10,1 Punkte. (30.05.2012/alc/a/a)


