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Siemens-Express-Anleihe mit 3,40% Zinsen und 30% Sicherheit - Anleiheanalyse
28.01.19 11:30
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Express Aktienanleihe Protect der UniCredit Bank auf die Aktie von Siemens vor.
Die Siemens-Aktie habe seit ihrem Hoch im August vergangenen Jahres rund 17 Prozent ihres Wertes verloren und gehöre damit zu den schwachen DAX-Werten. Ein Grund: Die Zugfusion mit dem französischen Konzern Alstom stehe wegen Bedenken der EU auf der Kippe. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sei keine Freundin des Deals. Sollte sie die Fusion genehmigen, sei zu erwarten, dass Siemens hohe Auflagen erfüllen müsse. Sprich: sich von Unternehmenseinheiten trennen.
Doch bisher sei das reine Spekulation. Wie die Börse auf eine Genehmigung oder Verweigerung reagieren werde, sei kaum abzusehen. Im besten Fall schnelle die Aktie nach oben. Im schlimmsten Fall sei jedoch kaum mehr als ein kurzer Kursrücksetzer zu erwarten. Denn Siemens-Chef Joe Kaeser habe sein Unternehmen gut im Griff. EBIT- und Cashflow-Margen würden sich positiv entwickeln, die Eigenkapitalrendite wachse im zweistelligen Bereich. Unterm Strich sei Siemens ein hoch profitables Unternehmen.
Für geduldige Anleger, die davon überzeugt seien, dass sich die Aktie mittelfristig gut behaupte, könnte die Express Aktienanleihe Protect auf Siemens von HVB onemarkets eine passende Anlagealternative sein. Das Zertifikat habe eine maximale Laufzeit bis zum 15.02.2022 und biete bis dahin die jährliche Chance auf die Zahlung eines 3,4 Prozent Kupons, bezogen auf den Nennwert von 1.000 Euro. Der Emissionspreis liege bei 1.012,50 Euro. Die Zeichnungsfrist ende am 07.02.2019.
Basispreis und Rückzahlungslevel würden dem Kurs der Siemens-Aktie am 08.02.2019 entsprechen. Die Barriere liege 30 Prozent unter dem Basispreis. Liege der Aktienkurs an einem der folgenden jährlichen Beobachtungstage auf oder über dem Beobachtungslevel, werde die Anleihe zurückgezahlt. Andernfalls laufe sie bis zum nächsten Beobachtungstag weiter. Der letzte Beobachtungstag sei der 08.02.2022. Sollte Siemens an diesem letzten Beobachtungstermin erneut unterhalb der Barriere notieren, würden Anleger die entsprechende Anzahl Siemens-Aktien ins Depot gebucht erhalten. Die Formel dafür laute: Nennbetrag geteilt durch Basispreis. Eventuelle Aktienbruchteile würden ausgezahlt. Unabhängig von der Kursentwicklung der Aktie würden an jedem Zinszahlungstag 34 Euro pro Zertifikat ausgeschüttet - vorausgesetzt natürlich, das Zertifikat sei nicht vorzeitig zurückgezahlt worden.
Diese Express Aktienanleihe könne ein passendes Instrument für Anleger sein, die von der Siemens-Aktie mittelfristig eine solide Entwicklung erwarten würden. Die Barriere liege bei 70 Prozent. Das scheine in diesem Fall ein gesunder Risikopuffer zu sein. Anleger sollten den Aktienkurs trotzdem im Blick behalten - nicht zuletzt auch aufgrund der speziellen Situation rund um die Alstom-Fusion. (28.01.2019/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Siemens-Aktie habe seit ihrem Hoch im August vergangenen Jahres rund 17 Prozent ihres Wertes verloren und gehöre damit zu den schwachen DAX-Werten. Ein Grund: Die Zugfusion mit dem französischen Konzern Alstom stehe wegen Bedenken der EU auf der Kippe. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sei keine Freundin des Deals. Sollte sie die Fusion genehmigen, sei zu erwarten, dass Siemens hohe Auflagen erfüllen müsse. Sprich: sich von Unternehmenseinheiten trennen.
Doch bisher sei das reine Spekulation. Wie die Börse auf eine Genehmigung oder Verweigerung reagieren werde, sei kaum abzusehen. Im besten Fall schnelle die Aktie nach oben. Im schlimmsten Fall sei jedoch kaum mehr als ein kurzer Kursrücksetzer zu erwarten. Denn Siemens-Chef Joe Kaeser habe sein Unternehmen gut im Griff. EBIT- und Cashflow-Margen würden sich positiv entwickeln, die Eigenkapitalrendite wachse im zweistelligen Bereich. Unterm Strich sei Siemens ein hoch profitables Unternehmen.
Basispreis und Rückzahlungslevel würden dem Kurs der Siemens-Aktie am 08.02.2019 entsprechen. Die Barriere liege 30 Prozent unter dem Basispreis. Liege der Aktienkurs an einem der folgenden jährlichen Beobachtungstage auf oder über dem Beobachtungslevel, werde die Anleihe zurückgezahlt. Andernfalls laufe sie bis zum nächsten Beobachtungstag weiter. Der letzte Beobachtungstag sei der 08.02.2022. Sollte Siemens an diesem letzten Beobachtungstermin erneut unterhalb der Barriere notieren, würden Anleger die entsprechende Anzahl Siemens-Aktien ins Depot gebucht erhalten. Die Formel dafür laute: Nennbetrag geteilt durch Basispreis. Eventuelle Aktienbruchteile würden ausgezahlt. Unabhängig von der Kursentwicklung der Aktie würden an jedem Zinszahlungstag 34 Euro pro Zertifikat ausgeschüttet - vorausgesetzt natürlich, das Zertifikat sei nicht vorzeitig zurückgezahlt worden.
Diese Express Aktienanleihe könne ein passendes Instrument für Anleger sein, die von der Siemens-Aktie mittelfristig eine solide Entwicklung erwarten würden. Die Barriere liege bei 70 Prozent. Das scheine in diesem Fall ein gesunder Risikopuffer zu sein. Anleger sollten den Aktienkurs trotzdem im Blick behalten - nicht zuletzt auch aufgrund der speziellen Situation rund um die Alstom-Fusion. (28.01.2019/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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